Trainieren wie Profi-Boxer

Kooperation zwischen First Punch Boxpromotion und Zeppelinschule unterzeichnet

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Der Boxer John René zeigte mit Trainer Christoph Jaszczuk einige Übungen aus dem Boxtraining. Später animierten sie auch einige Schüler, ihr Können unter Beweis zu stellen. 

Plettenberg - Trainieren wie ein Profi: Mit großem Interesse und sportlichem Ehrgeiz nahmen die Zeppelinschüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe am Donnerstag an der Projektvorstellung der „Punch School“ teil. 

Dieses Projekt bietet interessierten Schülern die Möglichkeit, an einem Boxtraining teilzunehmen; das Programm ist kontakt- und kostenlos. Der Höhepunkt für die meisten Schüler war am Donnerstag, dass sie die Profiboxer John René und Marek Jedrzejewski, amtierender Europameister, kennenlernen konnten.

„Es macht Spaß, so viele interessierte und motivierte Jugendliche zu sehen. Ich freue mich sehr auf das Training“, erklärte Christoph Jaszczuk, Geschäftsführer der First Punch Boxpromotion, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Das Box-Projekt findet in den Räumlichkeiten des First Punch Boxcamps statt, das am letzten Samstag in Eiringhausen eröffnet wurde, und wird von professionellen Trainern und qualifizierten Pädagogen angeleitet. 

„Wir möchten den Schülern die Möglichkeit bieten, einmal in der Woche am Boxtraining teilzunehmen“, erklärte Matthias Bosse, der das Projekt als Sozialpädagoge zusammen mit Julian Prange leitet. Das Projekt läuft über zehn Termine für zehn Schüler. „Die Schüler können sehen, wie ein echtes Box-Training abläuft, lernen die richtige Technik und können auch mal gegen einen Sandsack hauen“, sagte Bosse. Wichtig ist: Die Schüler kämpfen dabei nicht gegeneinander. 

Julian Prange (li.), Christoph Jaszczuk (2. v. re.) von der Punch School und Schulleiterin Brigitte Scheib-Löw und Schulsozialarbeiterin Khalua Gerdes unterzeichneten den Kooperationsvertrag.

Ziele des Projekts sind Schnelligkeit, Koordination, Kraft, Ausdauer, Konzentration und Beweglichkeit. Diese Themen werden parallel zum Boxen auch in die von Pädagogen angeleitete Gruppenarbeit aufgenommen. Für das Angebot konnten sich die Schüler kostenlos anmelden. Die Schüler werden einmal in der Wochen mit dem Bus abgeholt und zum Boxstudio nach Eiringhausen gebracht. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gibt es eine Mittagspause mit einem Beschäftigungs- und Gruppenangebot.

 Danach folgt das Boxtraining. Und das Interesse ist auf jeden Fall da: Zahlreiche Schüler hatten sich am Donnerstag einen Anmeldebogen in die Tasche gesteckt. Doch zuvor zeigten die beiden Profiboxer Marek Jedrzejewski und John René zusammen mit ihrem Trainer Christoph Jaszczuk einige Trainingsübungen – und animierten schnell auch den einen oder anderen Schüler aus dem Publikum zum Mitmachen. Mit Boxhandschuhen konnten Jungs, aber auch Mädchen zeigen, was sie drauf haben und gingen mit den Boxern auf Tuchfühlung. 

Die beiden Boxer, hier Marek Jedrzejewski (links), unterschrieben Autogrammkarten für die Schüler.

Motiviert wurden sie dabei vom gut gelaunten Boxer John René. Ein weiterer Höhepunkt war die kleine Autogrammstunde, bei der natürlich auch Fotos gemacht werden konnten. Schulleiterin Brigitte Scheib-Löw und Schulsozialarbeiterin Khalua Gerdes äußern sich ebenfalls positiv zu dem Projekt und sind sich sicher, dass die Schüler davon profitieren können. Die Schüler die in diesem Halbjahr nicht am Projekt teilnehmen können, müssen aber nicht lange enttäuscht sein, denn die „Punch School“ soll jedes Schulhalbjahr ein festes Angebot an die Schule sein. 

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