Beste Stimmung zu späterer Stunde

Konzert der Servants’ Quarters begeistert am Samstag in der Landemerter Dorfhalle

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Von leisen Tönen wie Pinks „Dear Mr President“ bis hin zu „Sexy“ des Altrockers Marius Müller-Westernhagen boten die Servants’ Quarters ein bereites Spektrum an Liedern dar.  

Plettenberg - Nach zwei Jahren Pause war es am Samstagabend endlich wieder soweit: die Plettenberger Coverband „Servants’ Quarters“ spielte in der mit rund 400 Zuhörern gut gefüllten Landemerter Dorfhalle ganz groß auf.

Den Auftakt machten jedoch nicht die Servants’ Quarters, sondern deren Gitarrist Holger Rahn, der gemeinsam mit seiner Tochter Mia das Lied „Mädchen aus Paris“ dem begeisterten Publikum darbot. Anschließend enterten auch die restlichen Bandmitglieder die Bühne und rockten, was Instrumente und Stimme hergaben. Neben Coverversionen bekannter Lieder wie „Zombie“ von den Cranberries, „Losing my religion“ von R.E.M. oder „Bad case of loving you“ von Robert Palmer, fehlten auch eigene Kompositionen nicht: „25 Years“ und „Mein Plettenberg“ wurden mit besonders viel Beifall bedacht. 

Obwohl das Publikum nach den gespielten Songs nicht mit Applaus geizte, verhielt es sich währenddessen stets etwas reserviert und wahrte einen halbkreisförmigen Sicherheitsabstand zur Bühne. Das änderte sich ein wenig, als der erste Set der Servants’ Quarters beendet war und die Band „Rocking Sunday“ aus Dortmund ihren Platz auf der Bühne einnahm. Mit charmanten und lustigen Anmoderationen ihrer Lieder schafften sie es besser, das Publikum zu animieren und für sich zu gewinnen. 

Konzert der Servants’ Quarters in der Landemerter Dorfhalle in Plettenberg

Beim vielfach kopierten Klassiker „Stand by me“ sangen Teile des Publikums sogar inbrünstig mit. Auf diese Welle konnten die Servants’ Quarters bei ihrem zweiten Set jedoch aufspringen. Das Publikum traute sich immer näher an die Bühne heran und zu „Knocking’ on heaven’s door“ wurde gar getanzt. Die Servants’ Quarters zeigten an diesem Abend die volle Bandbreite ihres musikalischen Könnens: von leisen Tönen wie Pinks „Dear Mr President“ bis hin zu „Sexy“ des Altrockers Marius Müller-Westernhagen war alles dabei. 

Dank dieser ausgeglichenen Mischung wurden die verschiedenen Geschmäcker der Zuhörer bestens bedient und der Abend konnte als voller Erfolg verbucht werden. Typisch für Konzerte der Servants’ Quarters ist, dass die Tickets kostenlos sind, aber um eine Spende gebeten wird. Dafür stand auch am Samstagabend wieder ein fußballgroßes Sparschein bereit, welches vom Publikum ordentlich gemästet wurde. Typisch ist auch, dass die Servants’ Quarters diese Spenden nicht in die eigene Tasche stecken, sondern wiederum spenden. Die Tagesgruppen der Evangelischen Jugendhilfe Friedenshort werden in diesem Jahr die glücklichen Spendenempfänger sein. 

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