CDU besichtigt Westfälische Stahlgesellschaft

Bau der Entlastungsstraße wird blockiert

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Plettenberg -  Ein Halt in ihrem Sommerprogramm machten die Mitglieder der örtlichen CDU bei der Westfälischen Stahlgesellschaft. Bei der Betriebsbesichtigung ging es auch um den geplanten Bau der Elsetalentlastungsstraße, was sicherlich eines der spannendsten Thema am Montagabend war.

Nach einem Film über das Unternehmen mit deutschlandweit 300 Mitarbeitern schloss sich eine Betriebsbesichtigung für die Teilnehmer an, die sich für die Verarbeitung von Stählen interessierten. 

Wie viele Tonnen Stahl werden jährlich verarbeitet? Wie groß sind die Kapazitäten in den Lagerhallen? In wie viele Länder werden die Stähle exportiert? Viele Fragen, die im Laufe des Rundgangs durch den geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Schaumann beantwortet wurden. „Wer morgens ab fünf Uhr über die Herscheider Straße an unserem Werk entlang fährt weiß, wie viel Verkehr hier täglich herrscht“, erklärte Schaumann den Teilnehmern auf dem großen Innenhof, der hauptsächlich von den Lkw zum Ein- und Abladen genutzt wird. „Wir haben hier einen Mitarbeiter, der kommt um fünf Uhr morgens und ist ausschließlich dazu angestellt, um den Lkw-Verkehr zu regeln“, erzählte Schaumann, was viele Teilnehmer zum Staunen brachte.

 Im Außengelände angekommen kam dann das spannendste Thema auf den Tisch – die Elsetalentlastungsstraße, deren Bau für die Westfälischen Stahlgesellschaft eine große Hilfe wäre, wie Schaumann erklärte. Nicht nur die Verkehrsregelung rund um das Unternehmen würde deutlich verbessert. 

Auch die schon fertigen Pläne für eine Erweiterung der Stahlgesellschaft hingen mit dem Bau der Elsetalentlastungsstraße zusammen. Die Pläne dazu würden aber aktuell noch auf Eis liegen, da es immer noch ein Unternehmen in der Nachbarschaft der Stahlgesellschaft gebe, das sein Grundstück nicht für einen Bau der Entlastungsstraße und eine Verlegung des dortigen Baches abgeben würde. „Da sind uns jetzt die Hände gebunden. Deshalb liegen die Pläne momentan auf Eis. Für uns hängt da sehr viel dran, da wir uns auf jeden Fall gerne noch einen dritten Wärmeofen anschaffen würden. Hinzu kämen noch eine Richtmaschine und ein zweites Kettenzugband“, so Schaumann. Eine komplett neue Verarbeitungsschiene hinge also direkt an den Plänen für die Elsetalentlastungsstraße, so erklärte Schaumann im Gespräch mit unserer Zeitung. 

Was die Politiker von der CDU zu den Plänen mit Baumatsleiter Sebastian Jülich und den Geschäftsführern der Stahlgesellschaft sagten und wie es konkret mit dem geplanten Bau der Elsetalentlastungsstraße weiter gehen soll wurde allerdings im nicht-öffentlichen Teil ohne Presse besprochen.

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