Seit 30 Jahren: Reibeplätzchen-Backen

Aus knapp 55 Litern Teig werden hunderte Reibekuchen gebacken

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Insgesamt brutzelten über 900 Reibeplätzchen in den Pfannen. Die Bewohner der Straßen Am Bauckhahn, Beisenkamp und Ebbetalstraße aßen damit im Schnitt jeweils zehn Reibekuchen.  

Was damals bei herrlichstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen an einem Tag im Oktober des Jahres 1985 spontan zwischen einigen Nachbarn der Straßen Am Bauckhahn, Beisenkamp und Ebbetalstraße (genannt Ebbe-Bauck-Beis) in Kückelheim verabredet wurde, fand in den Folgejahren bis heute noch seine Fortsetzung.

Wie bei den Kückelheimer Silvestersängern haben auch junge Leute seit zwei Jahren die Organisation des Reibeplätzchenbackens übernommen. Mit Info-Blättern starteten sie die Einladung. Die Kartoffeln, Eier, Öl und Zwiebeln wurden von den Teilnehmern einen Tag vorher gebracht und am Samstagvormittag von fleißigen Händen und einer robusten Küchenmaschine zu einer Rohmasse vermengt. 55 Liter Teig kamen zusammen. 

Ab 13 Uhr wurde an fünf elektrischen Pfannen um die Wette gebacken. Frische, heiße Reibeplätzchen – eine Köstlichkeit, die weggingen wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Jeder hatte für sich und seine Familie – wie in den vielen Jahren zuvor – Teller, Besteck, Apfelmus oder Rübenkraut und Zucker sowie die eigenen Getränke und Becher mitgebracht. Insgesamt 74 Erwachsene und 17 Kinder kamen in der Straße Am Bauckhahn zusammen, um einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen – die Erwachsenen bei netten, nachbarschaftlichen Gesprächen und die Kinder bei fröhlichem Spiel. 

Auf die Kinder warteten zusätzlich leckere, ebenfalls frisch gebackene Waffeln.

Rund 900 Reibekuchen gebacken 

Für Statistiker: Es wurden aus den fünfeinhalb Eimern zu je zehn Litern Teig bei im Durchschnitt 165 Reibekuchen je Eimer rund 900 fertige „Riebekauken“ gebacken. Das macht, wenn man die Kinder mit einbezieht, rund zehn pro Person. Na, Mahlzeit! Die diversen Verdauungsschnäpschen für die Erwachsenen seien hier nicht aufgeführt. Der schöne Tag endete nicht mit dem Anbruch des Abends, sondern für einige Unentwegte erst in der frühen Nacht.

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