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Kleinster Weihnachtsmarkt: Neuer Standort hat sich bewährt 

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Von: Volker Halbhuber

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Als der Nikolaus zur Sundhelle kam, gab es natürlich vor allem für die kleinen Besucher kein Halten mehr.
Als der Nikolaus zur Sundhelle kam, gab es natürlich vor allem für die kleinen Besucher kein Halten mehr. © Halbhuber

Die hell erleuchtete Eiche ist zum Symbol der Weihnachtszeit auf der Sundhelle geworden.

Plettenberg - Ebenso der Weihnachtsmarkt, der kleinste, den die Vier-Täler-Stadt zu bieten hat. An diesem Wochenende wurde beides erstmals zusammengebracht, denn bisher fand der Markt nie so richtig an oder unter der Eiche statt.

Seit wann der Sundheller Weihnachtsmarkt traditionell am Samstag vor dem ersten Advent stattfindet, konnte der Vorsitzende der Sundheller Schützen Jörg Klages selbst nicht sagen. Aus organisatorischen Gründen waren die Schützen jedoch in diesem Jahr gezwungen, sich einen neuen Weihnachtsmarktplatz zu suchen, denn der Wendehammer an der Sundheller Straße stand nicht mehr zur Verfügung.

„Wir haben mit den Verantwortlichen von der Kleingärtneranlage Kontakt aufgenommen, die uns ihre Anlage und das Heim zur Verfügung stellen. Dafür sind wir sehr dankbar, denn dadurch haben wir auch keine Probleme mehr mit Verkehrsstörungen“, so Klages.

Die alte Eiche an der Anlage erstrahlt schon seit einigen Jahren durch 6 000 LED-Lampen in der Advents- und Weihnachtszeit. Auf eine private Initiative durch Dirk Finder und den Stadtwerken als Hauptsponsor strahlt die Eiche jedes Jahr an der Sundhelle. Nun fand erstmals darunter auch der Weihnachtsmarkt der Schützen statt.

Freude über neuen Standort

„Wir hatten es auch schon mal an unserem Schützenheim probiert, aber wir haben hier einfach mehr Nähe zur Nachbarschaft“, freute sich Klages über den neuen Standort. Und die Gäste rannten den Sundheller Schützen die Bude ein. Schon früh waren die Reibeplätzchen ausverkauft und auch die Bratwürstchen mussten aufgefüllt werden. Glühwein, Bier, warme und kalte Schnäpse und andere Leckereien taten ihr Übriges, um die Gäste bis in den späten Abend bei Laune zu halten.

Kein Halten gab es für die Kinder, die im Heim der Gartenanlage bastelten, malten und Wunschzettel schrieben, als der Nikolaus den Markt besuchte und die Kleinen, zusammen mit dem Königspaar Peter und Karin Parofskie, mit süßen Tüten beschenkte.

„Es ist einfach der perfekte Ort und ich bin mir sicher, dass wir hier nicht das erste und letzte Mal waren“, fand Klages Begeisterung kein Ende.

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