Für die U3-Kinder sieht es gut aus

Kindergarten in Bonifatius-Kirche: So weit sind die Umbauarbeiten

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Plettenberg - Das Kirchenschiff ist nicht mehr wiederzuerkennen. Die Wände sind eingerüstet, überall arbeiten Handwerker. Es geht in großen Schritten voran mit der Umgestaltung der Bonifatius-Kirche im Oestertal.

Am kommenden Montag soll sie den Betrieb als Kindergarten aufnehmen – zumindest in Teilen. Ein Überblick.

„Der U3-Bereich wird bis zum Wochenende fertig“, berichtet Michael Schröder vom Jugendamt der Stadt Plettenberg. Noch läuft dafür die Renovierung im ehemaligen Gemeinderaum im Anbau der Kirche. Am morgigen Donnerstag sollen die Möbel aus Holthausen ins Oestertal gebracht werden. Toilette, Wickelraum, Küche und Schlafraum – alles soll fertig sein, wenn die zehn Kinder der U3-Gruppe ab Montag in ihrem neuen Kindergarten betreut werden sollen.

Damit hält die Stadt Plettenberg ihr Wort beim Thema U3-Betreuung. Gewünscht hatte man sich im Rathaus auch, dass die komplette Renovierung bis kommenden Montag so weit sein könnte, dass auch die älteren Kinder in der Bonifatius-Kirche in die Betreuung starten können. Doch daraus wird nichts. Lieferverzögerungen und die nur rund zweiwöchige Umbauzeit haben zur Folge, dass die älteren Kinder nun erst eine Woche später, am Montag, 17. August, in die Bonifatius-Kirche kommen können.

Der Zeitpunkt erscheint gut, weil für diesen Tag ohnehin NRW-weit vorgesehen ist, den Regelbetrieb in den Kindergärten zu starten. Auf der anderen Seite enden für die betroffenen Kinder aber schon am kommenden Montag die Sommerferien. Eine Woche muss daher also überbrückt werden. In dieser Zeit sollen die Kinder – so wie zuletzt auch vor den Ferien – in der Turnhalle neben der Holthauser Grundschule betreut werden.

Die Handwerker geben derweil weiter Vollgas. Seitdem die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius vor anderthalb Wochen die Abschlussmesse gefeiert hat, sind die Umbau-Arbeiten so richtig angelaufen. Die Lichtverhältnisse wurden und werden verbessert, indem die Wände weiß gestrichen und neuer Boden verlegt wird. Im Chorraum neben dem Altar ist eine Wand durchbrochen worden, damit hier zusätzliches Licht aus den Fenstern einströmen kann. Auch die Kirchenfenster sollen teilweise und vorübergehend noch durch Klasglasfenster ersetzt werden. Das Außengelände wird eingezäunt, neue Spielgeräte aufgestellt und vier Containerräume vor der Kirche sollen für noch mehr Platz sorgen.

Es bleibt also sowohl für die Handwerker als auch für die Erzieher, die beim Umzug tatkräftig mithelfen werden, noch viel zu tun.

Zum Hintergrund: Weil die beiden Holthauser Kindergärten zusammengelegt werden sollen und das vorgesehene neue Domizil in der Vier-Täler-Schule aus Brandschutzgründen und wegen eines Asbest-Fundes nicht nutzbar war, musste eine neue Bleibe her. Nachdem andere Standorte und auch ein Containerdorf nicht in Frage kamen, blieb nur noch die Bonifatius-Kirche, die die Stadt gekauft hat und erst als Kita und danach als Archiv nutzen möchte. 

Lesen Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kita hier im Überblick.

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