Ein Fußballplatz und eine Vogelnest-Schaukel weit oben

Kinder äußern ihre Wünsche für die Sanierung des Spielplatzes Hechmecke

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Bei der Ortsbegehung schauten sich die Interessierten die Zeichnungen der Kinder an.

Plettenberg - Der Spielplatz Hechmecke ist jetzt 17 Jahre alt und soll für 60 000 Euro saniert werden. „Wir möchten einen Fußballplatz und eine Rutsche“ – die Kinder hatten im Rahmen eines Malwettbewerbs ihre Ideen auf Papier gebracht. Bei der Ortsbegehung am Donnerstagnachmittag erhielten die Kleinen Märcheneis-Gutscheine als Dank für ihre Ideen.

„Wir spielen gerne Fußball und würden uns über einen Fußballplatz freuen“, erklärt der achtjährige Emre. „Ja, das wäre cool“, stimmt ihm Ibrahim zu. Athina hingegen wünscht sich ein Rutsche. „Und ein Wasserbecken zum Spielen wäre schön“, erklärt sie. 

Ideen hatten die Kinder genug – das wurde auch an den Bildern deutlich, die die Kinder im Rahmen des Malwettbewerbs malen konnten. Dazu hatte das Sachgebiet Planen und Bauen der Stadt Plettenberg zusammen mit dem Stadtmarketingverein aufgerufen. Klaus Salscheider, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, dankte den Kindern für ihre Unterstützung. „Wenn ich mir die Bilder angucke, würde ich sagen: Wir haben einen Arbeitsauftrag“, erklärte er. 

Marilies Schulte-Henkel von der Stadt, die den Spielplatz plant, gab bereits erste Details bekannt. „Die Kleinkinderschaukeln kommen weg“, sagte sie. Dafür wird, wie von vielen Kindern gewünscht, eine Vogelnestschaukel gebaut. „Mit diesem Gerät haben wir bis jetzt immer gute Erfahrungen gemacht“, erklärte sie. Das Holzgerüst, das sich in der Mitte des Hechmecker Spielplatzes befindet, wird rundum erneuert. Geplant sind neben einem Grundgerüst viele dynamische Anbauteile zum Klettern und Hangeln. 

Bis auf die Rutsche wird an dem Grundgerüst alles erneuert – die Kinder hatten dazu jede Menge Vorschläge eingereicht.

„Allerdings bleibt die Rutsche“, erklärte Schulte-Henkel. Denn diese sei in einem guten Zustand. Eine Neuanschaffung mache keinen Sinn. Von Eltern und Kindern wurde infrage gestellt, ob die Basketballkörbe überhaupt noch gebraucht würden. „Ich habe hier noch nie jemandem Basketball spielen sehen“, erklärte ein Vater – viel interessanter sei heute ein Fußballplatz. Ein richtiger Fußballplatz sei aus Platzgründen allerdings nicht möglich. „Das lässt das Areal nicht zu“, erklärte Schulte-Henkel. Sie wolle dennoch versuchen, eine freie Fläche mit einzuplanen, auf der gekickt werden kann.

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