Keine Schwierigkeiten bei Spende in der Schützenhalle nach dem Ende der Blutspende-Termine in Ohle

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Für Jürgen Perbuschin war es die zweite Spende. 13 Personen spendeten am Dienstag jedoch zum ersten Mal Blut.

Plettenberg - Während bei der letzten Blutspende in Herscheid stundenlange Wartezeiten teilweise die Spender verärgerten, lief am Dienstag in der Schützenhalle in Plettenberg der Ablauf flüssig. Und das, obwohl seit diesem Termin auch die Spender aus Ohle zur Schützenhalle kommen mussten.

194 Spender waren am Dienstag in die Schützenhalle gekommen. „Rund 200 Spender sind bei uns üblich“, sagt Melanie Kamerling vom DRK Plettenberg. Gemeinsam mit Klaus-Dieter Freiburg leitet sie die Blutspende. Dass die Spender aus Ohle nun auch in die Schützenhalle kommen müssen, machte sich demnach noch nicht bemerkbar. „Wahrscheinlich war die Ankündigung dazu zu kurzfristig“, vermutet Melanie Kamerling. Am Freitag vor der Blutspende sei dies schließlich erst offiziell entschieden worden und der nächste Termin in Ohle hätte auch erst im Februar angestanden. Wahrscheinlich würde sich eine Veränderung erst beim nächsten Mal bemerkbar machen.

Der Grund dafür, dass die Blutspende in Ohle nicht mehr stattfinden kann, liegt übrigens in den Fahrzeugen. Bisher seien die Teams immer mit Sprintern gekommen. Der Blutspendedienst hat diese Fahrzeuge jedoch nicht mehr, sondern nur noch größere. Diese können in Ohle vor dem Gemeindehaus an der Lennestraße jedoch nicht parken.

Die Wagen sind nötig, da darin die Container transportiert werden, in denen sich die Utensilien zur Blutspende befinden sowie die Liegen.

Was die Wartezeiten am Dienstag bei der Spende betraf, gab es ebenfalls keine Änderungen. In Herscheid war dies zum einen auf die Einführung der neuen Fragebögen (von einer auf drei Seiten) zurück geführt worden und auf der anderen Seite darauf, dass nur ein Team des Blutspendedienstes für die Spende vor Ort war.

„Der Durchfluss bei der Spende war wie immer. Bei uns gibt es die Fragebögen aber auch schon seit September – also jetzt schon zum dritten Mal. Auch da gab es aber keine gravierenden Veränderungen“, sagt Klaus-Dieter Freiburg. Außerordentlich viele Spender seien zum Beispiel im Juli mit 250 Personen gekommen. Aber auch da seien die Wartezeiten kein Problem gewesen. Dass es sich in den Stoßzeiten ein wenig stauen würde, sei ganz normal. Einige wenige, die keine Zeit mitbringen würden, würden in dem Fall mit Sicherheit auch wieder gehen, aber das sei nicht ungewöhnlich.

Zudem habe das DRK auch keinen Einfluss auf den Fragebogen, da dieser vom Bundesgesundheitsministerium komme und bundesweit überarbeitet wurde.

Das Problem in Herscheid sieht das DRK in Plettenberg eher darin, dass an dem Termin vor Weihnachten nur ein Blutspende-Team vor Ort war. So habe man auch weniger Liegen für die Spender gehabt und alles habe sich hingezogen. Natürlich komme es auch darauf an, wie ausführlich die Ärzte mit den Spendern den Fragebogen besprechen. Bei zwei Teams mit fünf bis sechs Personen und zwölf Liegen sei man hingegen gut aufgestellt.

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