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Keine Knochenbrüche, aber starke Prellungen: Rettungsdienst im MK wird attackiert

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Von: Georg Dickopf

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Die Besatzung des Rettungswagens in Plettenberg wurde bei einem Einsatz tätlich angegriffen.
Die Besatzung des Rettungswagens in Plettenberg wurde bei einem Einsatz tätlich angegriffen. © Feuerwehr Plettenberg

Eigentlich wollten sie nur helfen, doch am Dienstag wurde die Besatzung eines Plettenberger Rettungswagens körperlich von einem Angehörigen angegriffen.

Plettenberg - Zu dem Vorfall kam es am Dienstag gegen 13 Uhr, als die RTW-Besatzung und das Notarzteinsatzfahrzeug in den Ortsteil Stadtmitte alarmiert wurden.

Während der Behandlung des Patienten durch die RTW-Besatzung wurde einer der Kollegen durch einen ungehaltenen Angehörigen körperlich angegriffen.

Rettungskräfte bringen sich in Sicherheit

Die Rettungskräfte brachten sich zunächst in Sicherheit und alarmierten die Polizei. Der verletzte Kollege ließ sich im Plettenberger Krankenhaus untersuchen: Dort konnten glücklicherweise Knochenbrüche ausgeschlossen werden. Dennoch erlitt der Kollege eine schmerzhafte Prellung.

„Einsatzkräfte verdienen Respekt und Anerkennung. Tätliche Angriffe auf unsere Mitarbeiter werden nicht akzeptiert, seitens der Stadtverwaltung gehen wir in solchen Fällen konsequent strafrechtlich vor. Der präventive Schutz der Mitarbeiter steht hierbei ganz klar im Vordergrund.“, so Thorsten Spiegel, Fachgebietsleiter Sicherheit, Ordnung, Brandschutz und Rettungsdienst.
Ebenfalls stellten Polizei und der betroffene Kollege einen Strafantrag.

Die Kollegen aus dem Rettungsdienst wünschen dem Mitarbeiter gute Besserung.

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