„Wir müssten eigentlich in der Luft arbeiten“

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Gestern wurde damit begonnen, einen Teil der Gerätschaften rund um die LWL-Klinik abzutransportieren. Ansonsten dürfte es schwer werden, dort in den nächsten Wochen einen Fußweg in Richtung Innenstadt anzulegen.

Plettenberg - Eine dreiseitige Grenzbebauung ist eher selten, im Fall der LWL-Klinik an der Bahnhofstraße aber Realität. Lediglich zwischen dem Baukörper und dem Alten Rathaus gibt es ein paar Quadratmeter Platz – ansonsten endet das Grundstück an den Außenmauern.

Die mit dem Innenausbau beauftragten Firmen, die nach den Verzögerungen in der Planungsphase nun mit Hochdruck an der Fertigstellung des Gebäudes arbeiten, nutzen für die Lagerung des benötigten Estrich-Betons, der Dämmplatten und anderer Materialien den Bereich zwischen der Klinik und dem P-Center-Parkplatz.

 Doch genau dieser Bereich gehört der Stadt Plettenberg und soll eigentlich ab der nächsten Wochen zu einem Gehweg umgebaut werden – als verbindendes Band zur Innenstadt und als Startschuss zur Innenstadtsanierung.

 „Im Moment sieht es schlecht aus, weil alles zugestellt ist“, sagte Dipl.-Ing. Nick Skrypek von der Stadtverwaltung. Er habe aber Kontakt mit dem zuständigen Bauleiter aufgenommen. Markus Zimmer erklärte dazu gestern, dass er sich mit der Baufirma Trippe in Verbindung setzen werde, die den Auftrag für den Gehweg auf beiden Seiten der LWL-Klinik bekommen habe.

 „Die können sich dort Platz verschaffen – die Mehrkosten übernehmen wir“, so Zimmer. Für die Situation bat er um Verständnis: „Wir müssten eigentlich in der Luft arbeiten, wenn wir dort niemand behindern sollen.“ Für den Gehweg ist eine Bauzeit von sechs Wochen vorgesehen. Wenn die bestellten Betonsteine in der nächsten Woche planmäßig geliefert werden, könne das Projekt möglicherweise noch bis Weihnachten abgeschlossen werden. Die Stadt Plettenberg hat dafür Kosten in Höhe von rund 100 000 Euro veranschlagt.

 Die LWL-Klinik, bei der es eine mehrmonatige Verzögerung gab, weil sich die Auftraggeber nicht einig wurden, wie der Innenausbau erfolgen soll, kann frühestens im April 2019 eröffnet werden. Nach Abschluss des Innenausbaus soll die Möblierung ab Februar erfolgen. Noch nichts Neues gibt es indes bei der Vermietung des 1. Obergeschosses, das weiterhin frei ist.

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