Schließung eines Schulstandortes veranlasst

Kompetenzzentrum wegen Corona geschlossen

Das Kompetenzzentrum  Berufsorientierung Plettenberg (KBOP) wird nach einem Corona-Fall bis zu  den Weihnachtsferien geschlossen
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Das Kompetenzzentrum Berufsorientierung Plettenberg (KBOP) wird nach einem Corona-Fall bis zu den Weihnachtsferien geschlossen. Knapp 100 Schüler und fünf Lehrer befinden sich in Quarantäne.

Plettenberg – Corona-Fälle in Plettenberg: Während das KBOP (Kompetenzzentrum Berufsorientierung) aufgrund von Infektionen bereits am Mittwoch vollständig schließen musste, begibt sich wegen der Corona-Infektion einer Erzieherin eine ganze Gruppe des Familienzentrums Mittendrin in Quarantäne.

Knapp hundert Schüler und fünf Lehrkräfte der Zeppelinschule in Plettenberg müssen nach einem Coronafall an der Schule in Quarantäne. Betroffen seien nur die Jahrgänge 9 und 10 am KBOP. „Wir hatten einen Coronafall in der Schule und mussten darauf reagieren“, sagt Konrektor Dr. Eberhard Stroben auf Nachfrage unserer Zeitung. In Rücksprache mit der Schulaufsicht habe man sich entschieden, das KBOP, also den Schulstandort in Böddinghausen, wo die Jahrgänge 9 und 10 unterrichtet werden, bis zu den Weihnachtsferien zu schließen. Die Betroffenen wurden in Quarantäne geschickt. Eine gemeinsame Testung am Testzentrum in Lüdenscheid ist für Montag, 14. Dezember, vorgesehen.

Die Quarantäne bedeutet für die Neunt- und Zehntklässler allerdings nicht, dass der Beginn der Weihnachtsferien dadurch um noch eine Woche vorgezogen wird. Die Schüler haben Material zum Lernen auf Distanz erhalten, das sie bearbeiten sollen. „Distanzlernen ist nicht optimal“, weiß Konrektor Stroben um die Schwierigkeiten des Lernens Zuhause. Man wisse, dass manche Schüler damit Probleme hätten, aber eine andere Option habe man nicht gehabt. „Wir hoffen, das wir nach den Ferien so normal wie möglich weiterarbeiten können“, sagt Stroben.

Da die Lehrkräfte der Zeppelinschule in den meisten Fällen nur an einem der beiden Standorte unterrichten, ist der Standort Zeppelinstraße von der KBOP-Schließung nicht berührt. Hier solle der Schulbetrieb nach Aussage von Konrektor Dr. Stroben so normal wie möglich weiterlaufen.

Erzieherin infiziert

Eine Gruppe des Evangelischen Familienzentrums Mittendrin muss sich in Quarantäne begeben, nachdem sich eine Erzieherin mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Auch im Evangelischen Familienzentrum Mittendrin an der Lehmkuhler Straße wurde ein Corona-Fall gemeldet. Eine Erzieherin hat sich demnach mit dem Covid19-Virus infiziert. Dies bestätigte Peter Winkemann, Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Plettenberg, die Träger der Einrichtung ist. Da die Kinderbetreuung im Familienzentrum „Mittendrin“ in einem System mit insgesamt fünf Gruppen erfolgt, bleiben seit Mittwoch lediglich die Kinder derjenigen Gruppe, in welcher die erkrankte Erzieherin tätig ist, als Kontaktpersonen vorerst zu Hause. Das seien etwa 20 Mädchen und Jungen.

„Wir haben sofort alles getan, was nötig ist“, sagte Peter Winkemann, „denn wir sind auf diesen Fall vorbereitet.“ Über eine App wurden die Eltern der betroffenen Gruppe informiert, dass sie ihre Kinder am Mittwoch nicht in die Einrichtung bringen sollen. „Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Winkemann. Über das weitere Vorgehen müsse das Gesundheitsamt des Märkischen Kreises entscheiden, das ebenfalls sofort nach Bekanntwerden des positiven Coronafalls informiert worden sei.

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