Startschuss für das zweite Plettenberger Hospizkonzert

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Auf dem Bild die Beteiligten des Konzertes (vl).: Marc Kostewitz (VB), Thomas Knappe (PSG), Bürgermeister Ulrich Schulte, Claudia Schlütter, Barbara Franzen (beide Netzwerk Hospizarbeit), Detlef Klinke (VB), Kerstin Liebeskind und Martin Schäfer (beide Netzwerk).

Plettenberg - Der Riesenerfolg vom vergangenen Jahr wird am 20. April die versprochene Fortsetzung finden. Damals stand das Heeresmusikkorps Kassel unter der Leitung von Major Tobias Terhardt auf der Bühne der Plettenberger Schützenhalle und begeisterte die Besucher.

Alle Beteiligten – das Netzwerk Hospizarbeit Plettenberg, die Stadt und die Schützengesellschaft Plettenberg sowie die heimische Volksbank – waren sich einig, dass das im vergangenen Jahr als „Wunder von Plettenberg“ bezeichnete Konzert unbedingt einer Wiederholung bedarf. Martin Schäfer, Geschäftsführer vom St. Elisabeth-Hospiz in Lennestadt, berichtete, dass Terhardt, mittlerweile zum Oberstleutnant befördert, sich mit seinem Ensemble auf ein Wiederkommen freut. Schäfer, ausgestattet mit den besten Beziehungen zu den deutschen und europäischen Militärkapellen, hat schon die Zusage vom Zentrum Militärmusik der Bundeswehr in Bonn, dass auch für das Jahr 2019 das 3. Plettenberger Hospizkonzert gesichert ist.

 Es gibt dann ein „Orchester zum Aussuchen“, wie er sagte. Doch vorher wird Terhardt den Plettenbergern wieder ein besonderes Konzert bieten: Terhardt, der mit 62 Musikerinnen und Musikern anreisen wird, hat zum 30. Bühnenjubiläum von Starlight-Express ein Medley mit den bekanntesten Melodien daraus im Gepäck, das er für sein Orchester neu arrangieren ließ und in Plettenberg erstmalig vorgestellt wird. An den Mauerfall vor fast 30 Jahren wird er mit dem Scorpions-Lied „Wind of change“ und dem Udo Lindenberg-Song „Hinterm Horizont geht’s weiter“ erinnern. Kompositionen von Beethoven und Schubert werden ebenso erklingen, wie – so gehört es sich für Militärorchester – einige Märsche. Als besonderen musikalischen Farbtupfer bringen sie Nicole Jukic aus dem Baunatal mit. Ein Energiebündel von 1,62 Meter mit einer großartigen Stimme und einem Whitney-Houston-Medley.

 „Der Erfolg des letzten Jahres zeigt, dass es in Plettenberg den Bedarf an solchen Konzerten gibt. Der Funke ist übergesprungen“, sagte Ulrich Schulte, der als Bürgermeister die Schirmherrschaft übernommen hat und ein Grußwort sprechen wird. Und: „Marschmusik hört man nicht nur, man spürt sie auch.“ Thomas Knappe, 1. Vorsitzender der Plettenberger Schützengesellschaft, verspricht, dieses Jahr besser für den unerwarteten Ansturm der Besucher gerüstet zu sein: „Theoretisch könnten wir 1 000 Besucher unterbringen“, und freut sich ebenso auf das Ereignis. Der Vorverkauf läuft ab sofort. Karten sind im Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Volksbank im Märkischen Kreis in Plettenberg, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Werdohl und Altena sowie bei der Buchhandlung Plettendorff und Schuh-Brücher in Plettenberg für 14 Euro, und an der Abendkasse für 18 Euro erhältlich. Einlass ist ab 18.30 Uhr. 

Der Konzertbeginn wird um 19.30 Uhr sein. Durch das Konzert wird die ehrenamtliche Arbeit des Netzwerk Hospizarbeit Plettenberg e.V. unterstützt. Nur aus den Mitgliedsbeiträgen lassen sich nicht die notwendigen Ausgaben stemmen. Spenden und neue Mitglieder sind höchst willkommen. Barbara Franzen, Koordinatorin des Netzwerkes, nahm die Gelegenheit wahr und wies auf den 1. Plettenberger Hospiztag am 10. März im Paul-Gerhardt-Haus hin. An dem Tag wird mit Informationen und Vorträgen auf die verantwortungsvolle, aber auch erfüllende Arbeit der ehrenamtlichen Kräfte bei der Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen hingewiesen und geworben. Das Programm ist für Interessierte, Pflegende und Mediziner gleichermaßen geeignet. 

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