Große Aufregung

Kampf gegen illegale Müllentsorgung

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Eine ironische Botschaft: Ein Müllberg unter dem Schild „Dies ist keine Müllablagefläche“.

Plettenberg – Dass es offensichtlich Bürger in unserer Stadt gibt, denen Anweisungen und Regeln egal zu sein scheinen, oder die schlicht und einfach ignorant sind, beweisen die Fotos von Leserin Elvira Schmeißer, die sie kürzlich im Wohngebiet Beiese geschossen hat.

Auf einem Schild, das vom Bauhof angebracht wurde, steht in dicken, gedruckten Buchstaben „Dies ist keine Müllablagefläche“. Darunter befinden sich zwei weitere Plakate, die zeigen sollen, wie und wo man welche Art von Müll entsorgen soll. Direkt unter den Plakaten befindet sich ein Müllberg.

Vor wenigen Wochen berichteten wir in unserer Zeitung über die Müllproblematik am Beiese. Durch dieses neu aufgestellte Schild versprach man sich Besserung.

Anna Wystrach vom städtischen Fachgebiet Abfallentsorgung ist ratlos: „Das ist ein Kampf gegen Windmühlen“, beschreibt sie die Situation.

Besonders ärgerlich: Die Schilder seien nicht nur in deutscher Sprache, sondern auch in Fremdsprachen beschriftet, sodass auch ausländische Bürger, die die deutsche Sprache nicht verstehen, mit dem Schild verstehen müssten, worum es sich bei der Fläche handelt. Die Stadt könne schließlich niemanden abstellen, der den Platz bewacht.

„Ich bekomme ständig Anrufe aus dem gesamten Stadtgebiet von Anwohnern, die einen solchen Müllhaufen bei sich in der Nachbarschaft entdeckt haben“, erklärt Wystrach. Sie vermutet, dass es sich um auswärtige Ablader handelt, also nicht um Plettenberger Bürger, denn eines spricht ganz klar dagegen: „Es hat ja hier jeder eigene Mülltonnen. Es macht wenig Sinn, den Müll dann irgendwo hinzufahren“.

Vor allem aber macht sich jeder, der illegal Müll ablädt, strafbar – ganz egal, wo er dies tut.

feh

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