Konkurrenz als Anreiz für gute Leistungen

Känguru-Wettbewerb in Mathematik am Albert-Schweitzer-Gymnasium

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Konzentriert ging es beim Känguru-Wettbewerb im Albert-Schweitzer-Gymnasium zu. Zahlreiche Aufgaben galt es zu bewältigen, manche bereiteten den Schülern auch Kopfzerbrechen.

Plettenberg - „Für einen Ausflug hat der Lehrer 400 Euro zur Verfügung. Die Hälfte der 400 Euro kostet die Bahnfahrt. Für ein Viertel der anderen Hälfte kauft er Getränke. Der Rest ist für die Eintrittskarten. Wie viel kosten diese insgesamt?“

Aufgaben wie diesen, die sicher auch manchen Erwachsenen auf eine harte Probe stellen würden, mussten sich die Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) am gestrigen Morgen stellen. Der jährliche, deutschlandweit durchgeführte Känguru-Wettbewerb in Mathematik fand auch in anderen Schulen statt. Im Wettbewerb, der keinerlei Einfluss auf die Zeugnissnote der Schüler hat, mussten die Schüler sich durch 24 Fragen in drei Schwierigkeitsgraden kämpfen. 

Im 75-minütigen Test bekamen immer jeweils zwei Stufen dieselben Aufgaben. So sollte verhindert werden, dass der Test für die älteren Schüler zu leicht oder für jüngere Schüler zu schwer werden würde. Die Schüler mussten sich nicht nur Sachaufgaben, sondern auch simplen Rechenaufgaben stellen: „Was ist die Summe von 25 Prozent von 250 und 250 Prozent von 25?“ „Der Känguru-Wettbewerb ist wie eine nationale PISA-Studie. Wir erhoffen uns, dass die Schüler die Konkurrenz als Anreiz für besonders gute Leistungen nehmen“, sagte Corinna Schauerte, Mathematik- und Englischlehrerin, die den Wettbewerb zusammen mit Lehrerin Kirsten Daub organisiert hat. 

Als Ansporn für die rund 500 teilnehmenden ASGler soll es am Ende des Schuljahres viele Preise und Urkunden zu gewinnen geben. Außerdem organisierte der Förderverein Milch und Kinderriegel als kleinen Snack. Und wer jetzt noch immer die eingangs gestellte Aufgabe nicht lösen konnte, der kann sich auf der Internetseite www.känguru.de die Lösungen ansehen. 

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