„Florierendes Unternehmen in einer wachsenden Branche“

Firma im MK erweitert sich - dafür verschwindet ein „Wahrzeichen“

Der Gerüstturm der Firma Junior in Plettenberg weicht einem Anbau
+
Der Gerüstturm der Firma Junior weicht einem Anbau

Als florierendes Unternehmen müsse man sich auch um morgen kümmern – mit diesen Worten erklärt Jörg Frommann, Prokurist der Firma Junior, die Erweiterungspläne des heimischen Unternehmens.

Plettenberg - Nicht nur am Stammsitz an der Ziegelstraße in Plettenberg soll der Betrieb wachsen, sondern bald vielleicht auch am Osterloh. Vielen Passanten und Autofahrern ist es bereits aufgefallen: Seit einigen Wochen ist der Gerüstturm vor den Junior-Hallen an der Ziegelstraße verschwunden. Das einstige Aushängeschild der Firma und kleine Wahrzeichen der Stadt Plettenberg ist laut Frommann in die Jahre gekommen und sei angesichts des „uralten Materials“ nicht mehr wirklich eine gute Werbung für Junior gewesen. Deshalb musste der Turm jetzt Platz machen für den Anbau an eine Produktionshalle, der nun in Angriff genommen wird.

„Wenn der Anbau fertig ist, sind wir an der Ziegelstraße durch. Mit Erweiterungen ist dort dann nicht mehr viel möglich“, sagt Jörg Frommann, der deshalb längst den Blick auf den zweiten Standort am Osterloh geworfen hat. Hier, oberhalb der Hauptverkehrsader zwischen Plettenberg und Herscheid wurde im Jahr 2018 die Gerüstproduktion in einen riesigen Neubau verlagert. Direkt nebenan sicherte sich das Unternehmen ein weiteres Grundstück als Erweiterungsfläche; wenn hier ein Neubau entstehen sollte, wären erhebliche Erdarbeiten erforderlich und diese würden laut Bürgermeister Schulte „erhebliche Umweltauswirkungen“ zur Folge haben.

Der Stadtrat muss am Dienstag kommender Woche über das Anliegen entscheiden. „Die Firma hat den dringenden Bedarf, sich zu erweitern“, erklärt Bürgermeister Ulrich Schulte in der Vorlage für die Ratsmitglieder im Zusammenhang mit der betroffenen Fläche, die offiziell Osterloh West II heißt.

Bei Junior hoffen sie auf grünes Licht für das Grundstück. So hätte das Unternehmen auf weiteren 70 000 Quadratmetern Platz, sich zu erweitern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. „Es ist weiterhin die Absicht, in Plettenberg zu bleiben“, betont Prokurist Jörg Frommann.

Und vielleicht wäre am Osterloh ja dann auch noch ein kleines Fleckchen frei, um einen neuen Gerüstturm aufzubauen... 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare