Wasser marsch!

Jugendfeuerwehren üben in Frehlinghausen

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Auch vom Löschfahrzeug aus bekämpften einige Kinder die imaginären Flammen.

Plettenberg - Drei Vermisste in einer brennenden Scheune: Über 30 junge Feuerwehrleute aus Plettenberg und Herscheid haben am Samstag erstmals an einer gemeinsamen Übung teilgenommen. Den Ort des Geschehens wählten die Organisatoren in Frehlinghausen. „Das ist praktisch Grenzgebiet“, erklärte Nina Hagemann, Leiterin der Plettenberger Jugendfeuerwehr.

Die Ausgangslage: Auf dem Hof Frommann in Frehlinghausen 10 brach ein Feuer aus. In einer Scheune geriet Stroh in Brand; drei Personen waren vermisst. Simuliert wurde diese Szenerie mit eine Menge künstlichem Rauch und einer Dummy-Puppe, die geborgen werden musste.

Der Notruf: Kaum wurde die Feuerwehr alarmiert, trafen die Jugendfeuerwehren mit insgesamt über 30 Kindern und Jugendlichen ein. Mit lautem Martinshorn sorgten sie zusammen mit ihren Betreuern für ordentlich Aufruhr im ansonsten eher beschaulichen Frehlinghausen.

Der Einsatz: Während einige Nachwuchs-Feuerwehrkräfte mit Sauerstoffflaschen auf dem Rücken in der verrauchten Scheune nach den Vermissten suchten, bauten die anderen Trupps die Wasserversorgung auf, um einen Außenangriff zu starten. Dazu wurde unter anderem ein Teich, aber auch ein Hydrant „angezapft.“ „Wir kühlen von außen das Gebäude und löschen die letzten Glutnester ab “, sagte Hagemann. Die kleinen Feuerwehrmänner hatten sichtlich Freude daran, „volles Rohr“ gegen die Wand zu spritzen.

Gab am Samstag die Anweisungen für die Herscheider Jugendfeuerwehr: Leiter Daniel Winkelmeyer (li.).  


Das Ziel: Die Zusammenarbeit beider Jugendfeuerwehren sollte durch die Übung gestärkt werden. Das sah dann zum Beispiel so aus: „Zum Retten der Personen haben wir Trupps aus Plettenbergern und Herscheidern gebildet“, erklärte Daniel Winkelmeyer, Leiter der Herscheider Jugendfeuerwehr, der sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung zeigte.

Der Abschluss: Nachdem das „Feuer“ erfolgreich gelöscht wurde, packten die Feuerwehrleute ihre Sachen zusammen. Dann wurde gemeinsam gegrillt.

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