Dank der Ippen-Stiftung

3000 Euro für Bedürftige in Plettenberg - große Freude bei der Tafel

Ippen-Stiftung Spende Tafel Plettenberg Georg Dickopf Susanne Vollmer
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ST-Teamleiter Georg Dickopf freute sich, im Namen der Ippen-Stiftung eine Spende in Höhe von 3 000 Euro an Susanne Vollmer (li.) und Heike Schaefer von der Plettenberger Tafel zu überreichen.

Die Plettenberger Tafel freut sich über hohe Spende: Die Ippen-Stiftung stellt 3 000 Euro für die Hilfe von Bedürftigen zur Verfügung.

Plettenberg - – Am Tag vor Heiligabend klingelte bei Heike Schaefer in der Freiwilligenzentrale des Diakonischen Werkes das Telefon. „So kurz vor Weihnachten und nach diesem Jahr war ich ein bisschen geschafft, aber Ihr Anruf hat mich sehr gefreut. Wie schön ist es, dass jemand an die Menschen denkt, die ein wenig abgehängt sind“, sagt die Mitbegründerin der Plettenberger Tafel und meinte damit den im Telefonat angekündigten Spendenscheck der Ippen-Stiftung über 3 000 Euro.

Besagte Stiftung des Zeitungsverlegers Dirk Ippen unterstützt in diesen Tagen insgesamt zehn Einrichtungen und Vereine aus dem südlichen Märkischen Kreis mit je 3 000 Euro, die unter den Folgen der Corona-Krise gelitten haben.

Die Spende sei ein Ansporn, mit gleichem Elan im nächsten Jahr weiterzumachen und die nächste Tafelausgabe am 21. Januar vorzubereiten, sagt Heike Schaefer. Mit dem Geld aus der Ippen-Stiftung könne man zusätzliche Grundnahrungsmittel kaufen und zugleich auch den Unterhalt des Transporters gewährleisten, mit dem die Lebensmittelspenden regelmäßig in den umliegenden Supermärkten und Discountern abgeholt werden.

Eigentlich hätte die Plettenberger Tafel in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen begehen wollen, doch die Feier, die mit einer großen „Tafel“ in der Innenstadt geplant war, fiel coronabedingt aus. Stattdessen musste ein Hygienekonzept erstellt werden für die nun draußen stattfindende Tafelausgabe und auch sonst änderte sich einiges. „Wir haben ein CO2 -Warngerät im Lebensmittelraum, das sofort Alarm gibt, wenn ein Luftaustausch notwendig wird“, erklärte Susanne Vollmer bei der Spendenübergabe in dem nun fast komplett leeren Vorratsraum.

Ein echter Einschnitt für viele sei der coronabedingte Ausfall der Essensausgabe und der Kleiderbörse in der „Halle für Alle“ gewesen. „Die sozialen Kontakte vermissen viele Bedürftige schon sehr in diesen Tagen“, sagt Vollmer, die auch die Zahl der Helfer reduzierte, da viele auch zur Risikogruppe zählen.

„Dieses Miteinander der Helfer und der Menschen, das fehlt uns allen schon sehr. Die Menschen, deren Schicksal wir oft kennen, sollen sich sich hier aufgehoben und willkommen fühlen, doch Corona lässt dieses Miteinander derzeit leider nicht zu“, bedauert Vollmer, die mit ihrem Team aber das Beste aus der Situation macht und ebenso wie Heike Schaefer optimistisch in das neue Jahr blickt. 

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