Betrieb läuft weiter

40 Mitarbeiter! Unternehmen im MK rutscht in die Insolvenz

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Für die an der Adam-Opel-Straße ansässige Profilanker GmbH wird ein Investor gesucht, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können.

Plettenberg – Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung wurde am 1. März das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Profilanker GmbH eröffnet.

Das im Köbbinghauser Industriegebiet an der Adam-Opel-Straße ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf den Handel und den Vertrieb von Befestigungstechnik. Wie die für das Verfahren ernannte Insolvenzverwalterin Marion Gutheil aus Hagen auf Anfrage erklärte, läuft der Betrieb aktuell weiter.

 „Wir versuchen mit Hochdruck, einen neuen Investor zu finden und haben dazu bereits erste Gespräche geführt“, sagte Gutheil. Da das dreimonatige Insolvenzgeld für die Mitarbeiter schon gezahlt worden sei, arbeite man aktuell unter Vollkosten, was in der aktuellen Corona-Krise schwierig sei, da nicht alle Produkte verfügbar seien und die Beschaffung per Schiffscontainer langwierig und aktuell auch problematisch sei. 

Zur Schieflage sei es unter anderem deshalb gekommen, weil die Margen in dem Bereich gering seien und viel Geld und damit Liquidität für den Handel mit den Spezialelementen benötigt werde. Vorteilhaft seien in jedem Fall die Patente, über die das Unternehmen verfüge. Zudem sei die Profilanker GmbH einer von fünf weltweiten Anbietern für Ankerschienen.

 Bei den aktuell noch 40 Mitarbeitern habe man vorsorglich die Arbeitsverhältnisse gekündigt. „Wenn es einen Investor gibt, haben die Mitarbeiter aber einen Weiterbeschäftigungsanspruch“, sagte Gutheil, die hofft, mit einem der interessierten Investoren bald zum Abschluss zu kommen. Ob der potentielle Käufer auch die angemieteten Gebäude der Profilanker GmbH an der Adam-Opel-Straße übernehme, sei derzeit noch offen.

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