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„Positive Veränderung“: Kirchplatz soll im Herbst fertig sein

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Die Arbeiten am Kirchplatz sollen bis Herbst abgeschlossen sein – sofern nicht wieder Unvorhergesehenes dazwischen kommt.
Die Arbeiten am Kirchplatz sollen bis Herbst abgeschlossen sein – sofern nicht wieder Unvorhergesehenes dazwischen kommt. © Grein

Es geht voran bei der Innenstadtsanierung: Während derzeit noch überlegt wird, wie genau der Maiplatz gestaltet werden soll (wir berichteten), verkündet die Stadt Plettenberg, dass die Arbeiten am Kirchplatz bald abgeschlossen sein sollen – im Herbst könnte es demnach soweit sein.

Plettenberg - Dies hänge jedoch davon ab, ob weitere Pausen eingelegt werden müssen. Denn die Maßnahmen zur Sanierung waren bereits schonmal gestoppt worden, nachdem bei Tiefbauarbeiten nicht nur die Grundmauern der alten Katharinen-Kapelle gefunden wurden, sondern auch rund 500 Gräber aus vergangener Zeit (wir berichteten).

Daher begannen kurz nach dem Start der Arbeiten am Kirchplatz auch archäologische Untersuchungen, die zu Dokumentationszwecken durchgeführt wurden. Nachdem der Kirchplatz in den 1980er Jahren bereits einmal erneuert worden war, hatte man seitens der Stadt Plettenberg nicht mehr mit so vielen Funden gerechnet.

Aktuell arbeiten die Archäologen den Bereich der Kirchstraße zwischen den Hausnummern 2 und 10 ab. Das Problem: Die Gräber lägen meist nur etwa 40 Zentimeter unter der Erde und damit in einem Bereich, in dem eigentlich Rohre und Leitungen verlegt werden müssten.

Trotz allem seien Bauamtsleiter Sebastian Jülich und Franco Murgia, zuständiger Bauleiter der Stadt Plettenberg, sehr zufrieden mit dem grundsätzlichen Fortschritt der Umgestaltung. „Die Pflasterarbeiten sind zügig vorangekommen. Sobald im Bereich Kirchstraße wieder weitergebaut werden darf, wird dies auch dort der Fall sein und es werden sehr schnell positive Veränderungen und Fortschritte erkennbar sein“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Plettenberg.

Ein weiterer Umstand erschwere allerdings die Sanierungsarbeiten: der Zustand des Bodens. Dessen Qualität sei deutlich vom Ergebnis der vorab durchgeführten Baugrunduntersuchung abgewichen. Darüber hinaus habe sich die Tragfähigkeit des Bodens wegen der archäologischen Grabungen an den entsprechenden Stellen verschlechtert.

Wie es mal am Kirchplatz aussehen soll, lasse sich dennoch bereits jetzt erkennen: Vor der Brautpforte wurde ein Pflasterstreifen aus Basalt angelegt. „Der momentan noch etwas wilde Wuchs auf den Pflanzflächen soll nicht weiter verwundern. Gegen Abschluss der Arbeiten werden die Flächen durch Garten- und Landschaftsbauer vom Unkraut befreit, hergerichtet und durch die Stadt Plettenberg weiter gepflegt“, heißt es in der Mitteilung.

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