Bauamtsleiter hat die nächsten Schritte verkündet

So geht es mit der Modernisierung der Innenstadt Plettenberg weiter

Innenstadt-Sanierung Plettenberg Kirchplatz
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Als nächstes wird in der Plettenberger Innenstadt der Kirchplatz saniert.

In der Plettenberger Innenstadt wird weiter kräftig gearbeitet. Das Ende ist aber längst noch nicht in Sicht. So soll es weitergehen.

Plettenberg - Die Fußgängerwege rund um den Alten Markt sind bereits fertig gepflastert, derzeit sind die Mitarbeiter der Firma Boymann am Obertor, vor dem Modehaus Otto und am Alten Markt am Werk. Klaus Ising, der Vorsitzende des Planungs- und Umweltausschusses, konnte sich dazu in der letzten Sitzung einen ironischen Kommentar nicht verkneifen.

„Mehr oder weniger konnten die Termine für die Innenstadtsanierung doch eingehalten werden. Es gab nur eine leichte Verzögerung von ein bis zwei Jahren“, sagte Ising wohl mit Blick auf die Innenstadt-Sanierung, für die noch kein Ende in Sicht ist.

Kirchplatz, Wieden, Maiplatz – all diese Bereiche sollen noch verschönert werden. Dazu gab Bauamtsleiter Sebastian Jülich kürzlich im Planungsausschuss einen Ausblick.

Demnach werde der Fokus im nächsten Jahr auf dem Kirchplatz vor der Christuskirche liegen. Die Vorbereitungen für diese Baustelle sind längst getroffen, Jülich rechnet damit, dass die Arbeiten dann nahtlos fortgeführt werden können.

Der nächste große Baustein – wahrscheinlich im Jahr 2022 – soll dann der Wieden und dessen Umgebung sein. Hier sind neue Räume am Wasser zum Beispiel ebenso vorgesehen wie ein Zugang zum Böhler Park. Stadtverwaltung und Politik wollen versuchen, hier die Aufenthaltsqualität zu steigern, dabei aber die Parkplätze zu erhalten. Auch Platz für Schausteller, zum Beispiel bei Schützenfesten, soll es weiterhin geben.

Der Maiplatz Letzter Punkt bei der Innenstadtsanierung soll voraussichtlich im Jahr 2023 der Maiplatz werden. Während für den Wieden die Pläne zumindest grob stehen, sind am Maiplatz noch viele Fragen offen. Die Ursprungsplanung für den Maiplatz ist entstanden, als das Modepark-Röther-Gebäude noch leer stand. „Deshalb sind wir hier noch im Planungsprozess“, betonte Planungsamtsleiter Till Hoffmann. Die Verbindung zur Kaiserstraße und die Einbindung des oft relativ leeren Modepark-Parkhauses werden hier aller Voraussicht nach noch zur Diskussion stehen.

Der Verkehr Ebenfalls ungeklärt ist, wann in Zukunft der Verkehr durch die Fußgängerzone rollen darf. Dieses Thema sollte im Planungs- und Umweltausschuss eigentlich abschließend beraten werden – wurde es aber jedoch nicht, weil sich erneut kurzfristig neue Erkenntnisse ergeben hatten.

Kernpunkt ist die Frage nach den Uhrzeiten, in denen Verkehr erlaubt sein soll. Bei Begehungen und Beratungen des Arbeitskreises Innenstadt war bisher immer die Rede davon, die Fußgängerzone wochentags abends von 17 bis 19 Uhr für Lade- und Lieferverkehr zu öffnen. Doch die Stadtverwaltung möchte diese Zeit auf 17 bis 18 Uhr beschränken, um der Gastronomie im Außenbereich, die „schwerpunktmäßig montags bis freitags Gästezulauf erst ab circa 18 Uhr erhält“, nicht in die Quere zu kommen.

Während die morgendlichen Zeiten für Liefer- und Ladeverkehr zwischen Montag und Freitag von 6 bis 11 Uhr und samstags nur von 6 bis 11 Uhr gesetzt zu sein scheinen, sorgte der Vorschlag für die neuen Abendzeiten im Ausschuss für Irritationen. „Es war immer die Rede von 17 bis 19 Uhr“, sagte Adrian Viteritti (CDU). Parteikollege Martin Seuthe ergänzte: „Wir sollten das Thema verschieben und noch einmal besprechen.“

Nun noch einmal die große Gesprächsrunde mit dem Arbeitskreis und den Händlern in der Innenstadt zu suchen, hielt Bürgermeister Schulte aber nicht für sinnvoll. Die Zeiten müssten nun endlich beschlossen werden. Deshalb soll nun in der nächsten Ratssitzung am 8. Dezember eine Entscheidung getroffen werden.

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