Wird Brandruine neu aufgebaut?

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Ein Inferno: Der Dachstuhl des alten Industriegebäudes an der Grünestraße stand vor über drei Jahren in hellen Flammen.

Plettenberg - Vor fast genau drei Jahren kam es an der Grünestraße zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Direkt neben dem Haus Battenfeld stand am 30. Dezember kurz nach Mitternacht der komplette Dachstuhl eines älteren mehrgeschossigen Industriegebäudes, das sich zu der Zeit im Umbau befand, in Flammen. Auch in den unterhalb des Dachgeschosses befindlichen Etagen brannte das Feuer in voller Ausdehnung.

Um die Flammen zu bekämpfen, waren alle drei Löschzüge der Plettenberger Feuerwehr sowie die Drehleiter der Hauptwache Lüdenscheid im Einsatz. 

Den insgesamt 80 Einsatzkräften gelang es seinerzeit, ein Übergreifen auf die als Lagerflächen genutzten Hallen zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten erfolgten bis in den Vormittag des nächsten Tages hinein. Gut drei Jahre später erkennt man an dem Gebäude immer noch deutlich die Folgen des Großbrandes, auch wenn der Inhaber bereits größere Teile des Komplexes sanierte.

In diesem Jahr soll das Dach der einstigen Brandruine neu errichtet werden.

 Die Errichtung eines neues Dachs und weitere Arbeiten an dem Gebäude stehen noch aus, sollen nach Informationen unserer Zeitung aber noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Vorderfront des Gebäudes wurde komplett eingerüstet und auch ein Container steht bereit. 

Die Reste der verkohlten Dachkonstruktion wurden ebenso wie das gesamte zweite Obergeschoss nach dem Brand abgetragen. Die Produktion in einem Anbau wurde durch den Brand nicht beeinträchtigt. Wann genau das Gebäude fertiggestellt wird und welche Nutzung zukünftig vorgesehen ist, darüber wollte der Inhaber gegenüber unserer Zeitung keine Auskünfte erteilen.

 Die genaue Brandursache wurde seinerzeit im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hagen ermittelt. Wie Oberstaatsanwalt Dr. Pauli  auf Anfrage erklärte, wurde das Verfahren am 4. April 2016, also gut vier Monate nach dem Großbrand an der Grünestraße, eingestellt. „Die Brandursache konnte nicht eindeutig festgestellt werden“, sagte Pauli. Die Versicherung des Geschädigten habe deshalb zahlen müssen.

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