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Nach dem Borkenkäfer: Eine Waldhütte ohne Wald

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Die SGV-Hütte am Grävinglöh war ursprünglich von Bäumen umgeben,doch der Borkenkäfer hat hier „ganze Arbeit“ geleistet.
Die SGV-Hütte am Grävinglöh war ursprünglich von Bäumen umgeben,doch der Borkenkäfer hat hier „ganze Arbeit“ geleistet. © Meyer

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, oder in diesem Falle zwei Bilder aus der Zeit vor der Borkenkäferplage und danach: Am Grävinglöh in Plettenberg befindet sich eine Waldhütte, die alles zu bieten hat - nur eben keinen Wald mehr.

Plettenberg - Die SGV-Hütte am Grävinglöh war ursprünglich von Bäumen umgeben und ein beliebter Rastplatz bei Wanderungen im Wald. Doch nachdem die vom Borkenkäfer befallenen Bäume gefällt wurden, ist diese Waldhütte nun ohne Wald.

So sah es mal rund um die SGV-Hütte am Grävinglöh aus.
So sah es mal rund um die SGV-Hütte am Grävinglöh aus. © Meyer

Die gefällten Fichtenstämme sind zu Poltern aufgeschichtet, der Boden von den Forstmaschinen umgepflügt, der ganze Hang kahl und baumfrei. Dass hier einmal ein Wald gestanden hat – man mag es kaum glauben. Denn so wirkt es eher wie eine öde Steppen- oder Wüstenlandschaft.

Unter dem Motto „Als der Käfer kam, änderte sich der Wald“ zeigt der Plettenberger Tony Meyer in mehreren Bildvergleichen, wie groß die Veränderungen sind. Dabei sind auch andere Bereiche des Grävinglöh mittlerweile kahl.

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