Weniger Insolvenzen

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Die Zahl der Insolvenzen ist sowohl in Plettenberg, als auch in Herscheid in den ersten drei Quartalen des Jahres 2017 im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2016 zurückgegangen.

Die Zahl der Insolvenzen ist in Plettenberg und Herscheid gegenüber 2016 zurückgegangen – diese erfreuliche Nachricht veröffentlicht IT.NRW. Das statistische Landesamt hatte die Zahl der „Pleiten“ von Unternehmern und Verbrauchern in den ersten drei Quartalen 2016 und 2017 miteinander verglichen.

Demnach hat sich die Zahl der Insolvenzen in der Vier-Täler-Stadt um fünf reduziert: Wurden zwischen Januar und September 2016 noch 32 „Pleiten“ in Plettenberg gezählt, waren es im gleichen Zeitraum 2017 nur noch 27.

Dabei blieb die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit drei ebenso konstant wie die der „Pleiten“ ehemals Selbstständiger (2) und anderer Schuldner (1). In den ersten drei Quartalen 2017 hat sich allerdings die Zahl der Verbraucherinsolvenzen von 26 auf 21 reduziert.

In der Ebbegemeinde wurden sowohl in 2016, als auch in 2017 keine Unternehmensinsolvenzen gezählt. Die Zahl der „Pleiten“ von Verbrauchern hat sich in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber den ersten drei Quartalen 2016 von fünf auf zwei reduziert.

Auch kreisweit zeigt sich dieses erfreuliche Bild: Waren in den ersten drei Quartalen 2016 noch 642 Insolvenzen kreisweit gemeldet worden, waren es in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres nur noch 582. Die Zahl der gemeldeten „Pleiten“ von Unternehmen ist von 108 auf 82 gesunken, die Zahl der Verbraucherinsolvenzen hat sich leicht von 474 auf 432 reduziert.

Auch landesweit hat sich die Zahl der Insolvenzen (insgesamt 21 319) verringert – um immerhin 7,4 Prozent. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen in 2016 hat sich besonders die Zahl der Unternehmenspleiten stark reduziert: In den ersten neun Monaten des abgelaufenen Jahres hatten 4 462 Firmen Insolvenz angemeldet (- 12,1 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres).

Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens hatten im gleichen Zeitraum über 13 700 NRW-Bürger beantragt (- 8,3 Prozent). Die voraussichtlichen Forderungen der von Januar bis September 2017 gemeldeten Insolvenzen in NRW würden sich laut dem statistischen Landesamt auf rund 7,2 Milliarden Euro belaufen können.

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