Mit ihrem ersten Roman und einem spannenden Projekt gelingt Cornelia Griebel ein Achtungserfolg

Plettenbergerin löst „Buchalarm“ aus

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Die Postkartensammlung, die Cornelia Griebel in der linken Hand hält, war die Inspiration für das Buch „Postkarten an Dora“, das die Plettenbergerin geschrieben hat. 

PLETTENBERG - Sebastian Fitzek, Wolfgang Hohlbein, Wulf Dorn – die Bestseller-Autoren gaben sich am Stand von Cornelia Griebel die Klinke in die Hand. Die Plettenbergerin sorgte mit ihrem Projekt bei der weltweit größten Buchmesse in Frankfurt für Aufsehen und landete damit unverhofft als Newcomerin einen Achtungserfolg.

„Postkarten an Dora“, so lautet der Titel ihres Erstlingswerks. Dieses wollte Cornelia Griebel an einem Gemeinschaftsstand mit Verlagsgründer Olaf Buchheim und Schriftsteller Haroon Gordon einem möglichst großen Publikum in der Mainmetropole präsentieren. 

Doch angesichts der Konkurrenz von über 7 100 Ausstellern aus aller Herren Länder drohte das Trio mit einem „gewöhnlichen“ Stand in der Masse zu „versinken“. Etwas Ausgefallenes, etwas Neues sollte her – und dank intensiver Vorbereitung sollte dieses Ziel erreicht werden. 

Unter dem Motto „Buchalarm“ wurden im Vorfeld der Messe bekannte Gastautoren, Verleger, Lektoren, Agenten und Blogger zu Interviews an den Gemeinschaftsstand in der Halle 3.0 eingeladen. Die Resonanz war gewaltig – nahezu alle Anfragen wurden positiv beantwortet, entsprechend viele Interviews führten Griebel und ihre Projektpartner mit namhaften Gästen aus der Literaturszene. 

Diese plauderten munter über den jeweiligen Werdegang, die Erfahrungen beim Veröffentlichen von eigenen Werken, aktuelle Entwicklungen des Buchmarktes und die möglichen zukünftigen Wege zum Leser. 

Nicht nur aufgrund dieser vielfältigen Begegnungen war die Teilnahme an der Buchmesse für „Clara Gabriel“ (so das Pseudonym der Plettenbergerin) ein unvergessliches Erlebnis. Auch die ersten Lesungen vor Publikum standen auf dem Programm. 

Zunächst las sie am Samstagabend im Frankfurter Cafe Mutz aus ihrem Roman vor. Tags darauf betrat sie dann gemeinsam mit ihren Projektpartnern und mit Star-Gast Luis Sellano die offene Bühne der Buchmesse. 

„Die Lesung hat erstaunlich gut geklappt“, sagt die 39-Jährige. Im Vorfeld habe sie lediglich daheim vor ihrem Ehemann das Vortragen der eigenen Texte geübt. Die positiven Reaktionen der Zuhörer in Frankfurt überraschten sie daher umso mehr. 

Und wie geht es nach diesem fulminanten Start weiter für die Autorin? „Ich hoffe auf einen verregneten Herbst und Winter“, will sich Cornelia Griebel in den kommen Wochen intensiv dem Schreiben und der Nachbereitung der geführten Interviews widmen. 

Als nächstes großes Ziel kündigt sie die Teilnahme an der Leipziger Buchmesse im März an. Bis dahin wollen sie und ihre Projektpartner auch entscheiden, wie es mit dem „Buchalarm“ weitergeht. 

Weitere Informationen zu dem Projekt und den beteiligten Personen stehen im Internet auf der Seite www.buchalarm.net.

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