I-Rock-Camper nehmen Unrat wieder mit 

Pflichtbewusste Festival-Besucher

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Plettenberg – Zugemüllte Festival-Wiesen und Abfall soweit das Auge reicht – derzeit gehen wieder Bilder von den großen Festivals wie „Rock im Park“ und „Rock am Ring“ durch die Medien. Beim Plettenberger Kult-Festival Immecke-Rock war Müll kein Problem, wie die Organisatoren jetzt erklären.

„Auch in diesem Jahr war der Campingplatz am Montag wieder super sauber“, schreiben die Organisatoren auf ihrer Facebook-Seite und loben die Festivalbesucher als Vorzeigegäste. Das Festival im Oestertal findet immer am Pfingstsonntag statt. 2020 feiert es sein 30-jähriges Bestehen.

Über Müll- oder Campinggebühren wie bei einigen anderen Festivals müsse deshalb in Plettenberg auch weiterhin nicht nachgedacht werden, heißt es weiter. Berge von Einwegzelten, Klappstühlen, Getränkedosen, Essensresten und Co., wie sie zurzeit vielfach zu sehen sind, hat es in der Immecke nicht gegeben. „Das ist in den letzten Jahren immer besser geworden“, erklärte Mit-Organisator Stefan Langenbach im Gespräch mit der Heimatzeitung. Auch würden Müllsäcke verteilt; alles laufe sehr diszipliniert ab, lobte Langenbach.

Fernab von Festivals wurde im Märkischen Kreis letztes Jahr etwas mehr Müll produziert, insgesamt 348 000 Tonnen. Im Vergleich zu 2017 ist das ein Anstieg um 1200 Tonnen, also um rund 0,3 Prozent. Das geht aus der Bilanz der Kreisverwaltung hervor, die jetzt dem Ausschuss für Abfallwirtschaft vorgelegt wurde.

In Plettenberg sieht das leicht besser aus. Denn in 2018 (12 816 Tonnen) wurden hier im Vergleich zu 2017 (12 921 Tonnen Müll) rund 100 Tonnen weniger Müll produziert, wie aus der Gesamtabfallmengenstatistik hervorgeht, die der Zentralverband für Abfallbeseitigung veröffentlichte.

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