Ein Drittel sind Plettenberger

Bilanz: Hier kommen die Gäste aus dem AquaMagis her

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Die vielfältige Auswahl an Rutschen, wie hier die Green Kick, die durch das AquaMagis führt, locken viele Besucher in das Freizeitbad.

Plettenberg – „Gehen nur Auswärtige hin, Plettenberger sieht man da kaum“ – wenn es um das AquaMagis geht, ist bei vielen Plettenbergern Schluss mit lustig. Der Name des Freizeitbades allein reicht aus, um in sozialen Netzwerken für Aufruhr zu sorgen. Aber was ist da dran? Wer besucht eigentlich unser Freizeitbad? Die wichtigsten Fragen.

Wieviele Menschen waren im letzten Jahr im AquaMagis? 

Im Jahr 2018 haben rund 390 000 Gäste das Plettenberger Freizeitbad besucht. Das berichtet Claudia Ullrich vom AquaMagis.

Gehen wirklich keine „Einheimischen“ ins AquaMagis?

Natürlich wird das Bad auch von Plettenbergern besucht – und das gar nicht mal so wenig. Circa 130 000 Besucher kamen im Jahr 2018 aus der Vier-Täler-Stadt oder der direkten Umgebung. Das ist gut ein Drittel der Gesamtbesucherzahl. „Diese Besucherzahl ist um ein Vielfaches höher als in den „alten“ Bädern“, erklärt Ullrich und ergänzt: „Ein sehr respektabler Wert, auf den wir stolz sind.“ Durch die insgesamt hohe Besucherzahl im Jahr seien die Eindrücke vieler Plettenberger aus der Sicht des AquaMagis „eher eine individuelle Wahrnehmung.“

Wo kommen die Gäste her?

Die Besucher lassen sich in drei etwa gleichgroße Gruppen unterteilen. Neben dem einen Plettenberger Drittel, nimmt ein weiteres Drittel eine Anreise von bis zu 50 Kilometern auf sich. Die verbleibenden Gäste sind noch weitaus länger unterwegs. Sie kommen aus dem Ruhrgebiet und Köln oder von noch weiter weg.

Wie stark will das AquaMagis die Besucherzahlen noch steigern?

„Wir rechnen nicht mit weiter steigenden Besucherzahlen“, erklärt Ullrich. „Unsere Zielmarke sind die 400 000 Jahresbesucher.“ Viel mehr Kapazitäten – insbesondere an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien – sind im AquaMagis derzeit auch nicht vorhanden. 

An den meisten Tagen würden die Schränke dennoch problemlos reichen. „Wir haben aktuell circa 1 200 Schränke. Dies ist eine sehr hohe Anzahl verglichen mit einer Durchschnitts-Besucherzahl von circa 1 080 pro Tag“, erklärt sie, sagt aber auch: „An den Volllasttagen mit 2 000 Besuchern fehlen natürlich auch mal welche.“ Weitere Möglichkeiten, seine Sachen zu verstauen, bestehen hier derzeit übrigens nicht.

Immer wieder wird davon gesprochen, dass Duschen fehlen. Ist das der Fall?

Das Problem ist bekannt. „Hier haben wir bereits reagiert und eine kleinere Duschanlage im Panoramabad und eine größere Duschanlage im FKK-Saunabereich nachgerüstet“, beschreibt Ullrich. Die Regenwald-Dusche im Themenbereich „Karibik Island“ sei ebenfalls für die Besucher nachgerüstet worden. Das soll vorerst reichen. „Mittelfristig sind hier keine weiteren Duschanlagen geplant“, erklärt Ullrich.

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