Aus Plettenberg in ein Kriegsgefangenen-Lager in Frankreich

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Diese Bibel dürfte schon rund hundert Jahre alt sein. Sie gehörte einst dem Plettenberger Heinrich Wiegandt.

Der Plettenberger Heimatkreis ist im Besitz einer besonderen Bibel: Sie dürfte mittlerweile knapp hundert Jahre alt sein und unter anderem in einem Kriegsgefangenen-Lager in Frankreich Trost gespendet haben.

Diese alte Bibel könnte eine spannende Geschichte erzählen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist sie für deutsche Kriegsgefangene gespendet worden und geriet auf diese Weise im amerikanischen Gefangenenlager Attidy (Frankreich) in den Besitz von Walther Pansegrau aus Westpreußen, der nach der Gefangenschaft in Oldenburg strandete. Sein Name ist in der Bibel verewigt. Seine Schwiegertochter Brigitte Seifert hat von 1946 bis 1959 im Oestertal gewohnt und pflegt bis heute gute Kontakte dorthin.

Wie ein Blick ins Innere verrät, hieß der ursprüngliche Besitzer der Bibel Heinrich Wiegandt aus Plettenberg. Laut Widmung in der Bibel wohnte Wiegandt, geboren am 10. November 1922, an der Nordstraße 6 (heute Goethestraße) in Plettenberg.

Seine Eltern waren Otto Heinrich Wiegandt, geboren am 1. Oktober 1892, und Elfriede Mühlhoff, geboren am 29. Oktober 1898 in Holthausen. Geheiratet haben sie am 26. April 1918. Heinrich Wiegandt hatte noch eine Schwester, Ilse Elfriede, geboren am 11. März 1926. Diese wohnte ab November 1939 an der Dillackerstraße 18.

Der Heimatkreis fragt: Gibt es heute noch Verwandte von Heinrich Wiegandt in Plettenberg? Leser mit weiteren Informationen können sich gerne beim Heimatkreis oder in der ST-Redaktion unter Ruf 90 93 24 melden.

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