Schwierige Einsatzlage

Stadtalarm für die Feuerwehr in Plettenberg: Ein Bewohner verletzt

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[Update: 21.45 Uhr] Plettenberg - Großalarm für die Feuerwehr Plettenberg: In einem Wohnhaus an der Gesebrinkstraße war am Abend ein Feuer ausgebrochen. Ein Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Stadtalarm für die Plettenberger Feuerwehr: Ein Brand im Obergeschoss eines Wohnhauses an der Gesebrinkstraße erforderte ein großes Aufgebot an Einsatzkräften.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten drang bereits dichter Rauch aus dem Obergeschoss eines in Hanglage befindlichen Wohnhauses. Der 66-jährige Bewohner des Hauses hatte sich zwar selbst in Sicherheit bringen können, erlitt jedoch beim Versuch eigene Löschversuche zu unternehmen eine Rauchgasvergiftung und kam nach der rettungsdienstlichen Versorgung ins Plettenberger Krankenhaus zugeführt.

Umgehend drangen die Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Eine Bibliothek stand in Flammen, zudem war der Treppenraum zum Dachgeschoss bereits völlig durch das Feuer zerstört. Zwar konnte die Feuerwehr die Flammen rasch unter Kontrolle bringen, dennoch bestand die Gefahr, dass sich der Brand in die Zwischendecke und den Dachstuhl ausgebreitet hatte. 

Der Dachstuhl qualmte aus sämtlichen Öffnungen. Schwierigkeiten bereitete der Feuerwehr die Hanglage, der Pflanzenbewuchs rund um das Haus sowie die Glatteisbildung durch abfließendes Löschwasser. Gegen 18:40 Uhr wurde das Alarmstichwort erhöht. 

Da die feuerwehreigene Drehleiter abseits der Bahnhofstraße nicht in Stellung gebracht werden konnte, wurde zudem ein Gelenkmast der Feuerwehr Halver angefordert. Schnell wurde klar, dass aufgrund der hohen Brandlast allein durch die Bücher in der Bibliothek, ein größerer Atemschutzeinsatz für Nachlöscharbeiten erforderlich wurde. 

Gegen 19.50 Uhr wurde schließlich Stadtalarm für die Plettenberger Feuerwehr ausgelöst. Alle Einheiten der Plettenberger Feuerwehr waren somit in den aufwendigen Nachlöscharbeiten eingebunden. 

Großalarm für die Feuerwehr in Plettenberg

Erst gegen 20.30 Uhr war der Brand dann schließlich vollständig abgelöscht und die Einsatzkräfte konnten ihre Gerätschaften zurückbauen. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch am Abend ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

Wegen der niedrigen Temperaturen verwandelte das frierende Löschwasser die Einsatzstelle in eine Eisbahn, daher rückte der Streudienst mit einem Wagen an, um die Gefahr für die Einsatzkräfte zu bannen.

Die Bahnhofstraße war wegen des Einsatzes voll gesperrt.

Zur Sachschadenshöhe kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

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