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Große Impfaktion durch Werksärzte in dieser Stadt im MK

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Von: Georg Dickopf

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Die Medizinische Fachangestellte Stephanie Heinze-Walkowski boosterte Manfred Reinhold im Werksarztzentrum Mittel-Lenne Auf dem Stahl.
Die Medizinische Fachangestellte Stephanie Heinze-Walkowski boosterte Manfred Reinhold im Werksarztzentrum Mittel-Lenne Auf dem Stahl. © Dickopf

Aller guten Dinge sind drei: Neben dem Plettenberger Radprax-Krankenhaus und der Prange-Gruppe hat auch das Werksarztzentrum Mittel-Lenne in den letzten Tagen ein Impfangebot zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für die Bürger vorbereitet.

Plettenberg - „Wir haben ausreichend Impfdosen vorrätig und können das Impfangebot jetzt von den Firmenkunden auch auf Privatpersonen ausweiten“, sagt Dr. Ralph Schopf. Gemeinsam mit Dr. Hendrik Altenkämper führt er in den Räumen der Firma R&FK Schulte Auf dem Stahl die Beratungs- und Aufklärungsgespräche mit den Impfwilligen durch, die anschließend im Raum nebenan geimpft werden.

Impfung montags bis donnerstags

„Wir haben in der letzten Woche einigen Privatpersonen mitgeteilt, dass wir noch Impfdosen für Nicht-Firmenkunden übrig haben“, berichtet Altenkämper. Da die Abrufmöglichkeit von Biontech- und Moderna-Impfdosen derzeit ganz gut sei, habe man sich nun entschlossen, auch ganz offiziell ein Impfangebot für alle Bürger zu bieten. Verabreicht werden die Impfdosen jeweils montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 15 Uhr in den Räumen Auf dem Stahl im Industriegebiet Köbbinghausen. Mitzubringen seien die ausgefüllte Einverständniserklärung (siehe QR-Code), der Impfpass, die Krankenversicherungskarte und der Personalausweis. „Geimpft werden bei uns im Werksarztzentrum Bürger ab 16 Jahren“, sagte Schopf, der in dem Zusammenhang auf die eingeschränkten Parkmöglichkeiten Auf dem Stahl verwies.

Geplant seien die Impfungen montags bis donnerstags zunächst einmal bis einschließlich 20. Dezember. Danach entscheide man je nach Lage und Impfverfügbarkeit, inwieweit das Angebot fortgesetzt werde.

Am Dienstag nutzten einige Firmenmitarbeiter die Möglichkeit, sich „boostern“ zu lassen. Der Andrang hielt sich dabei in Grenzen, was sich ab morgen ändern dürfte, denn nach der Einstellung der Impfzentren ist der Bedarf nach frei verfügbaren Impfangeboten im Märkischen Kreis groß.

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