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Im Einsatz für die Notfallseelsorge: Abschied von Gerd van de Loo

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Von: Christos Christogeros

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Gerhard van de Loo hat zwei Jahrzehnte lang die Notfallseelsorge in Plettenberg und Herscheid koordiniert. Zum Abschied von diesem Amt überreichte Ulrike Schäfer unter anderem eine Urkunde.
Gerhard van de Loo hat zwei Jahrzehnte lang die Notfallseelsorge in Plettenberg und Herscheid koordiniert. Zum Abschied von diesem Amt überreichte Ulrike Schäfer unter anderem eine Urkunde. © Stadt Plettenberg

Sie sind da, wenn Menschen in Not sie brauchen. Sie sind oft eine erste lebenswichtige Stütze für Opfer von Unglücken oder Schicksalsschlägen aller Art. Dass Notfallseelsorger jederzeit in der heimischen Region im Einsatz sein können, ist vor allem Diakon Gerhard van de Loo zu verdanken.

Plettenberg - Durch sein besonderes Engagement als Koordinator der Notfallseelsorge in Plettenberg und Herscheid hat er mehr als zwei Jahrzehnte die Rufbereitschaft der Notfallseelsorger sichergestellt. Daher fiel es allen Beteiligten besonders schwer, van de Loo nun ziehen lassen zu müssen.

Im Rahmen des traditionellen Jahresgrillens bei Pfarrer Uwe Brühl an der Johanniskirche in Eiringhausen wurde Gerhard van de Loo von seinen Kollegen der Notfallseelsorge Plettenberg-Herscheid verabschiedet. Aus den eigenen Reihen überreichte Organisatorin Ulrike Schäfer ein persönliches Präsent und eine Urkunde, die van de Loos künftige „Ehrenmitgliedschaft“ verbrieft.

Diakon Ulrich Slatosch überbrachte neben Dankesgrüßen die Entpflichtung als Koordinator in der Notfallseelsorge des Bistums Essen. Bürgermeister Ulrich Schulte ließ es sich nicht nehmen, van de Loo für seinen vorbildlichen Einsatz persönlich zu würdigen und ihm einen gefüllten „Obstkorb“ zu überreichen.

Der sichtlich gerührte van de Loo dankte Schulte für die Unterstützung der Stadt Plettenberg, die er auch von Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel und dessen Vorgänger Hans-Peter Kapitain habe erfahren dürfen. Er sei allen Beteiligten für die ihm entgegengebrachte Wertschätzung dankbar.

Im Anschluss an die Ehrung nahmen die Notfallseelsorger einen frisch ausgebildeten „Neuen“ herzlich in ihre Reihen auf. Auch in dieser gesellschaftlich so wichtigen Profession sei Nachwuchs sehr gefragt. Vor allem, wenn eine solche Lücke hinterlassen würde, wie die von Gerhard van de Loo.

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