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Gelungenes Benefizkonzert: Drei Bands rocken für die Ukraine

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Von: Ailan Na-Schlütter

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Rund 500 Zuschauer kamen am Samstag zum Ukraine-Benefizkonzert in die Plettenberger Schützenhalle.	Foto: Na-Schlütter
Rund 500 Zuschauer kamen am Samstag zum Ukraine-Benefizkonzert in die Plettenberger Schützenhalle. © Na-Schluetter

Aus der Idee zu einem gemeinsamen Geburtstagskonzert wurde ein Akt der Solidarität. 

Plettenberg - Bronkobeat-Frontmann Jörg Großmann hatte ursprünglich die Idee, zum gemeinsamen zehnten Geburtstag von Bronkobeat und Finest Fathers ein gemeinsames Konzert für einen guten Zweck zu veranstalten. Im Gespräch mit dem KulTour-Team war dann schnell die Idee für ein Ukraine-Benefizkonzert geboren. Mit Servants Quarters schloss sich die dritte Plettenberger Band an, die seit nunmehr zehn Jahren besteht.

Die Band Servant Quarters spielte zum Auftakt des Konzertabends.
Die Band Servant Quarters spielte zum Auftakt des Konzertabends. © Na-Schluetter

Drei tolle Plettenberger Bands stellten ihre Musikalität ohne Gage in den Dienst eines Benefizkonzertes für die Notleidenden des Ukraine-Krieges. Bestens organisiert wurde das Event mit Hilfe der Kultour GmbH, die den Erlös aus diesem Konzert an die Freiwilligenhilfe „Busbrücke“ spenden wird. Die Plettenberger Schützengesellschaft (PSG) offerierte die Schützenhalle mietfrei, die 3. Kompanie der PSG übernahm die Bewirtung. Vor der Halle bot Daniel Ochtendung in seinem Burgerwagen Stärkendes an.

Initiator und Bronkobeat-Sänger Jörg Großmann und Gitarrist Carsten Langenbach gaben alles.
Initiator und Bronkobeat-Sänger Jörg Großmann und Gitarrist Carsten Langenbach gaben alles. © Na-Schluetter

Dass man gar nicht in die Ferne schweifen muss, um gute Live-Bands zu hören, stellten die drei Plettenberger Bands Servant Quarters, Bronkobeat und Finest Fathers unter lebhaften Beweis. Außer für Schlagerfans war für jeden Liebhaber guter Rockmusik etwas dabei.

Ticketverkauf für Ukraine

Drei Bands – drei unterschiedliche Genres aus dem Bereich der Rockmusik. Mit dem Erwerb eines Eintritt-Tickets beteiligte sich jeder der fast 500 Gäste an der Spende für die Ukraine. So taten sie Gutes im Sinne der Solidarität, aber auch Gutes für sich selbst. Denn dies bleibt unbestritten: Jeder, der gekommen war, freute sich nach langer Zeit ungemein auf handgemachte Musik. So war die Erwartungshaltung groß und die Freude riesig.

Die Spielfreude der Musiker übertrug sich im Nu auf das Publikum, das das Repertoire der Bands auf sich wirken ließ und so „richtig abging“.

Die Finest Fathers bildeten den rockigen Schlusspunkt beim Ukraine-Rockkonzert.
Die Finest Fathers bildeten den rockigen Schlusspunkt beim Ukraine-Rockkonzert. © Na-Schluetter

Auf die Minute pünktlich verabschiedeten sich die Musiker nach Aufforderung von Finest Fathers-Frontmann Jörg Wilmink mit einem gemeinsam vorgetragen „Rocking in the free world“ und boten dem Publikum ein grandioses Schlussbild.

Freude bei der Busbrücke

Freude und Dankbarkeit übermittelte zu Beginn der Veranstaltung auch Xenia, ehrenamtliche Helferin bei der „Busbrücke“. Sie informierte, dass die „Busbrücke“ auch weiterhin Flüchtlinge transportieren wolle, insofern private Unterkünfte zur Verfügung ständen.

Dazu appellierte sie, freien Wohnraum bei der Busbrücke zu melden. Bei den Flüchtlingen handele es sich überwiegend um Mütter mit Kindern. Das jüngste Kind sei derzeit drei Monate alt. Die Flüchtlinge seien sehr dankbar für die Aktion.

Xenia: „Die Menschen werden hier weiterhin unterstützt, nicht nur hierhin transportiert.“

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