Unmittelbar vor der Martin-Luther-Schule

Gefährliche Kreuzung: So diskutieren die Plettenberger

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Plettenberg - An der Kreuzung unmittelbar an der Martin-Luther-Schule (Lehmkuhler Straße/ Königstraße) gibt es nahezu täglich gefährliche Situationen, wenn Fußgänger die Fahrbahn überqueren wollen, da Fahrer und Fußgänger aktuell gleichzeitig Rot haben. Ein Prüfantrag, den die Stadt jetzt bei einem Ingenieurbüro in Auftrag gegeben hatte, soll Abhilfe leisten: Eine längere Rotphase für den motorisierten Verkehr wäre eine Lösung.

Unter dem Online-Beitrag der Heimatzeitung wurde wieder einmal fleißig im sozialen Netzwerk Facebook diskutiert. Dabei suchte man nicht nur die Schuld bei den kurzen Rotphasen für Autofahrer oder den Fahrern selbst: „Naja... Mutter, Vater, Oma und Opa sind auch nicht unbedingt immer die besten Vorbilder für ihren Nachwuchs. Immer den Schuldigen im Fahrer suchen, ist auch nicht das Wahre. Ich muss mehrmals die Woche am gegenüberliegenden Kindergarten die Straße nutzen (Zufahrt zum Friedhof). Was sich da abspielt, ist erschreckend. Ebenso die Parksituation gegenüber der Kirche. Da muss man Slalom fahren und aufpassen, dass nicht irgendein Elternteil mit Anhang zwischen den Fahrzeugen auf die Fahrbahn rennt“, kommentierte ein Nutzer, worauf er direkten Gegenwind kassierte: 

„Am Böhler Park muss man Angst um sein Leben und das des Kindes haben. Manche Autofahrer/innen scheinen es immer äußerst eilig zu haben“, wird geantwortet, worauf wiederum kommentiert wird: „An den Schulen, Kindergärten etc. muss ich aber als motorisierter Verkehrsteilnehmer allerdings auch befürchten, unschuldig das Leben eines Menschen zu beschädigen. Beide Seiten sollten sich dann doch einmal so verhalten, dass es ohne Gefahr möglich ist, am Straßenverkehr teilzunehmen“, finden die beiden Gesprächspartner dann doch noch zu einer übereinstimmenden Meinung. 

Unabhängig von dem, was die Facebook-Nutzer im Netz diskutieren, versicherte Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel, dass die Ampelschaltung jetzt eventuell geändert werden soll. Und das mit einem „hinnehmbaren“ Kompromiss für beide Seiten, wie Spiegel findet: eine etwas längere Rotphase für Autofahrer und dafür ein paar Sekunden mehr Zeit für die Fußgänger zum sicheren Queren der Straße.

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