1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Plettenberg

Nach Gasgeruch im Gymnasium: Fachfirma prüft Anlage im Januar

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jona Wiechowski

Kommentare

Am Donnerstagmorgen gab es einen Feuerwehreinsatz am ASG in Plettenberg.
Am Donnerstagmorgen gab es einen Feuerwehreinsatz am ASG in Plettenberg. © Dickopf

Gasgeruch im Gymnasium: Für Aufsehen sorgte am Donnerstagmorgen ein Feuerwehr-Einsatz im Böddinghauser Feld.

Plettenberg - Da war die Meldung erfreulicherweise spannender als der eigentliche Einsatz: Gegen 8 Uhr wurde der Feuerwehr Gasgeruch im Sonderklassentrakt des Albert-Schweitzer-Gymnasium gemeldet. Ein Lehrer hatte der Feuerwehr von „typischem Erdgasgeruch“ berichtet, hieß es.

Als die Feuerwehr kurz nach der Meldung eintraf, hatte die Schule den Gebäudetrakt bereits geräumt, berichtet Feuerwehr-Pressesprecherin Lisa Vedder auf Nachfrage der Redaktion. Schüler und Lehrer hätten schnell und gut reagiert.

Ein Trupp schaute sich dann im betroffenen Bereich um – konnte aber weder mit der Nase etwas feststellen, noch mit Messgeräten. Zur Vorsicht schieberten die Wehrleute die Gasleitung für die Gasanlage ab.

„Die Gasanlage ist außer Betrieb und wird im Januar von einer Fachfirma überprüft“, erklärte Markus Stammen, stellvertretender Schulleiter am Albert-Schweitzer-Gymnasium. Diese Prüfung werde relativ zeitnah im Januar erfolgen. Ob es tatsächlich ein Leck gegeben hat, war zunächst unklar.

Der Sonderklassentrakt am Gymnasium, in dem sich die Bio- und Chemieräume befinden, verfügt über eine festinstallierte Gasanlage, um etwa den Betrieb von Bunsenbrennern im Unterricht zu ermöglichen. Die gute Nachricht: „Die Räume sind nach wie vor nutzbar.“

Nach rund 20 Minuten konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden, die mit der Wache und der Löschgruppe Eiringhausen vor Ort war.

Auch interessant

Kommentare