Neues Leben im Haus zur Sonne

Entsteht schon Mitte März eine neue Bar im Herzen der Plettenberger Innenstadt?

Plettenberg - Geht es nach Gaetano Saitta, herrscht bald wieder richtig Leben im Haus zur Sonne am Alten Markt. Der italienische Gastronom möchte hier in den nächsten Wochen im Erdgeschoss eine Bar eröffnen - vielleicht sogar schon nächste Woche Donnerstag.

Die Holztische und die Lederstühle für die Kunden stehen bereits, im Regal reiht sich eine Getränkeflasche an die nächste und die Karte mit Cocktails, Bier und Weinen hängt schon aus. Alles, was jetzt noch für die Eröffnung fehlt, sind die letzten Genehmigungen. Gaetano Saitta zeigt sich optimistisch, das diese nicht mehr lange auf sich warten lassen.

„Wie ein deutsches, normales Bistro, dazu ein bisschen Wein, aber ohne Speisen“ – so stellt er sich sein Angebot vor, das immer donnerstags, freitags und samstags ab 18 Uhr geöffnet werden soll. Aber auch hier gibt es noch eine Unwägbarkeit, denn der italienische Gastronom, der weiterhin auch sein Feinkostgeschäft und Restaurant in direkter Nachbarschaft an der Wilhelmstraße betreiben wird, sei bis jetzt noch auf sich alleine gestellt und sucht nach Unterstützung. Inoffiziell eingeweiht sind die frisch renovierten Räume im Erdgeschoss bereits, denn für letzten Samstag hatte Gaetano Saitta zu einer Eröffnungsparty mit DJ eingeladen.

Es war eine Feier, die unter anderem den Abschluss der Umbauarbeiten zum Anlass hatte. Fast drei Jahre hat Gaetano Saitta das Haus renovieren lassen, nachdem er das Haus Ende 2014 für 1 Euro von der Stadt Plettenberg gekauft hatte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Haus in einem erbärmlichen Zustand. Bedrohlich wirkende Löcher in den Böden, Graffiti in den Kellern, feuchtes Mauerwerk, verrostete T-Träger – all das gehört nun der Vergangenheit an.

Fünf von sechs Wohnungen, die sich in den weiteren Geschossen des Hauses befinden, sind vermietet. Die Idee, auch das Erdgeschoss für eine gastronomische Nutzung zu vermieten, hat sich zerschlagen. Deshalb stellt Gaetano Saitta nun sein eigenes Bistro auf die Beine. Seine Hoffnung: „Mit einer guten Gastronomie könnte das Haus zur Sonne vielleicht seinen Beitrag leisten, damit weniger Plettenberger die Stadt verlassen.“

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