Vereinigte Sparkasse MK und Finnentrop 

Fusion im Lennetal geplatzt: Kein Zusammenschluss der Sparkassen

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Mike Kernig (links)  und Kai Hagen beenden die Fusionsgespräche mit der Sparkasse Finnentrop

Plettenberg - Anfang Oktober wurden die Gespräche über eine Fusion zwischen der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis und der Sparkasse Finnentrop aufgenommen. Doch die wird nicht kommen.

Sparkassen-Pressesprecher Tomislav Majic teilte gestern folgendes mit: „Die beteiligten Sparkassen konnten sich in den ersten Gesprächen nicht auf eine einheitliche Ausrichtung eines möglichen gemeinsamen Instituts verständigen und haben die Sondierungsgespräche in einem frühen Stadium abgebrochen.“ 

Wie Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß gestern auf Anfrage erklärte, habe man sich zu zwei Gesprächen getroffen. Während man in vielen Punkten Einigkeit erzielt habe, sei es bei den Gremien zu keiner Einigung gekommen. 

„Es gab keine Bereitschaft, an der bisherigen Besetzung der Gremien zu rütteln“, bedauerte Heß, der gerne noch eine dritte Gesprächsrunde geführt hätte. Doch dazu kommt es jetzt nicht mehr. Im Gespräch waren wie bisher zwei Vorstandsposten, die unter den beiden Vorstandsvorsitzenden Kai Hagen und Frank Nennstiel sowie den Vorstandsmitgliedern Mike Kernig und Dirk Atteln hätten aufgeteilt werden müssen. 

Frank Nennstiel (links) und Dirk Atteln bilden den Sparkassen-Vorstand in Finnentrop.

Erst im Oktober hatten die beiden Sparkassen mitgeteilt, dass sie eine Fusion vorbereiten, wenn möglich schon zum 1. Januar, da dies auch rückwirkend möglich ist. Die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis ist die Zweckverbandssparkasse der Städte Altena, Balve, Neuenrade, Plettenberg und Werdohl sowie der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. 

Nach einem Zusammenschluss mit Finnentrop wäre sie mit dann fast 400 Mitarbeitern und einer Gesamtbilanzsumme von rund zwei Milliarden Euro auf Augenhöhe mit der Sparkasse Lüdenscheid gewesen. 

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