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Fünf Verletzte nach Frontalzusammenstoß im MK: Nachtflug-Hubschrauber im Einsatz

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Von: Georg Dickopf

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Zu einem Frontalzusammenstoß mit fünf Verletzten kam es am Mittwochabend auf der Königstraße in Plettenberg.
Zu einem Frontalzusammenstoß mit fünf Verletzten kam es am Mittwochabend auf der Königstraße in Plettenberg. © Polizei Iserlohn

Zu einem Frontalzusammenstoß mit fünf Verletzten - zwei davon schwer - kam es am Mittwoch um 20.05 Uhr an der Einmündung Königstraße/Oesterweg. Ein Nachtflug-Hubschrauber flog einen Unfallbeteiligten in eine Spezialklinik.

Plettenberg - Nach Polizeiangaben befuhr ein 56-jähriger Neuenrader gemeinsam mit seiner 19-jährigen Tochter aus Obermichelbach die Oesteratalstraße in Richtung Plettenberg. An der Einmündung zum Oesterweg ordnete sich der Fahrer des Skoda Kodiaq auf der Linksabbiegerspur ein, übersah dann beim Abbiegen aber einen entgegenkommenden Honda Accord auf der Königstraße. Es kam zum Frontalzusammenstoß im Kreuzungsbereich.

Während der Unfallverursacher aus Neuenrade unverletzt blieb und seine Tochter nur leicht verletzt wurde, zogen sich die Insassen des Honda bei dem Zusammenstoß mit dem SUV schwere Verletzungen zu.

Vier Verletzte im Honda

Ein 22- und ein 24-jähriger Plettenberg auf der Rückbank wurden leicht verletzt, doch der 19-jährige Fahrer und sein 20-jähriger Beifahrer (beide aus Plettenberg wurden bei dem Frontalzusammenstoß schwer verletzt.

Beifahrer muss in Spezialklinik

Mit dem Nachtflug-Hubschrauber Christoph Westfalen wurde am Mittwochabend ein nach einem Frontalzusammenstoß schwer verletzter 20-jähriger Plettenberger in die Bochumer  Bergmannsheil-Klinik geflogen.
Mit dem Nachtflug-Hubschrauber Christoph Westfalen wurde am Mittwochabend ein nach einem Frontalzusammenstoß schwer verletzter 20-jähriger Plettenberger in die Bochumer Bergmannsheil-Klinik geflogen. © ADAC

Bei dem 20-jährigen Beifahrer waren die Verletzungen so schwer, dass nach dem Transport ins Plettenberger Krankenhaus der Nachtflug-Hubschrauber Christoph Westfalen aus Greven angefordert wurde, der um 21.40 Uhr vor dem Krankenhaus landete und bald darauf mit dem 20-Jährigen in Richtung der Bochumer Bergmannsheilklinik abhob.

Die Plettenberger Feuer- und Rettungswache und der Notarzt waren gut anderthalb Stunden im Einsatz, versorgten die Verletzten und koordinierten den Abtransport der Verletzten mit zwei Rettungswagen aus Plettenberg, einem Rettungswagen aus Werdohl, einem aus Finnentrop und einem des Märkischen Kreises.

Die L697 war am Mittwoch bis 21.40 Uhr voll gesperrt. Beide Fahrzeuge hatten einen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 30 000 Euro.

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