Am Friedhahn und Stübel gefangen: Bahnschranke an der Nordstraße auf Grund einer Störung geschlossen

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In Ohle an der Nordstraße standen die Autofahrer gestern Morgen vor einer verschlossenen Schranke am Bahnübergang. Grund dafür war eine Störung, die jedoch im laufe des Tages behoben werden konnte.

Plettenberg -  „Die Bahnschranke ist ständig kaputt“, ärgerte sich gestern Morgen Anwohner Willem Baberg, als er vor der verschlossenen Bahnschranke an der Nordstraße in Ohle stand. Eine Autoschlange hatte sich bereits gebildet. Der Zug war zwar längst durchgefahren, doch die Schranke blieb geschlossen. Grund dafür war eine Störung.

Für die Anwohner von Friedhahn und Am Stübel ist es ein großes Problem, wenn die Schranke nicht funktioniert, da sie dann weder nach Hause noch von dort weg kommen. Es gibt zwar für den Ernstfall eine von der B 236 abzweigende Notumfahrung, die nahezu parallel zur Bahnlinie verläuft, diese dürfen jedoch nur Notfallfahrzeuge nutzen, wie Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Der Weg gehört nur zum Teil der Stadt Plettenberg. „Wir haben im Februar 2016 die Privateigentümer angeschrieben, bezüglich einer Nutzung des Weges über das Befahren mit Notfallfahrzeugen hinaus. Leider waren zwei Eigentümer damit nicht einverstanden“, erklärt Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel.

Für die Anwohner bedeutet das, dass sie keine andere Möglichkeit haben, als zu warten, dass die Schranke irgendwann wieder geöffnet wird. Thorsten Spiegel führt dazu weiter aus: „Eine gute Lösung wird sich wohl leider erst ergeben, wenn die Bahn den lange schon anvisierten Brückenbau forciert. Hierfür setzt sich das Bauamt im Rahmen seiner Möglichkeiten ein.“

Im laufe des Vormittags konnte der Bahnübergang gestern wieder passiert werden. Die Deutsche Bahn hatte einen Techniker nach Ohle geschickt, um die Störung am Bahnübergang zu beheben und nach dem Grund zu suchen.

Bei einer Störung muss jeder einzelne Zug vor dem Bahnübergang anhalten und die Schranke über eine Anlage vor Ort aus Sicherheitsgründen selbst bedienen beziehungsweise Zusatzbedienen. Der Lokführer darf sich nicht darauf verlassen, dass die Schranke von alleine schließt, damit der Bahnübergang auf jeden Fall gesichert ist und kein Unglück passieren kann.

In der Regel geht die Schranke danach wieder von alleine hoch; dies war gestern während der Störung jedoch nicht der Fall.

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