Oester-Wasserverband und Tauchsportclub warnen

Warnung: Ufer der Oestertalsperre nicht betreten!

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Die Oestertalsperre gleicht derzeit eher einem Tümpel als einer Talsperre, da sie sehr wenig Wasser führt. 

Plettenberg - Die Oestertalsperre ist so trocken wie selten, sie führt kaum Wasser und gleicht eher einem Tümpel als einer Talsperre. Aus diesem Grund liegt viel Schlamm beziehungsweise Erde frei. Der Tauchsportclub und der Oester-Wasserverband warnen dringend davor, diese Stellen zu betreten.

„Es ist gefährlich, die trocken gefallenen Gebiete zu betreten. Wenn es das ganze Jahr über trocken gewesen wäre, wäre das vielleicht was anderes, aber es hat immer mal wieder zwischendurch geregnet. Man könnte in den Matsch einsacken und sich dann nicht mehr selbst befreien“, erklärt Peter Zehelein vom Tauchsportclub Plettenberg. Vor einigen Jahren habe die Feuerwehr kommen und ein Kind befreien müssen, das eingesackt war. Dass es gefährlich ist, dem stimmt auch Horst Köster, Vorsteher des Oester-Wasserverbandes, dem die Talsperre gehört, zu.

Ein Leser des Süderländer Tageblatt hatte die Frage an die Redaktion gerichtet, ob es möglich sei, den Schlamm beziehungsweise die Erde, die durch die Trockenheit frei liege, zum Beispiel durch den Bauhof bergen zu lassen und weiter zu verwenden und ob dies dann nicht auch zum Entschlammen der Oestertalsperre im Einlauf dienen könne. „Wenn einer den Schlamm haben will, kann er den holen. Da es aber gefährlich sein könnte, müsste das professionell gemacht werden“, erklärt Köster. Wer Interesse habe, könne sich bei ihm melden. Es habe immer mal wieder Trockenphasen in der Vergangenheit gegeben, nur bisher nicht so extrem.

Die Stadt Plettenberg erklärt zudem: „Wenn wir Mutterboden benötigen, dann bekommen wird den von einem Baustoffhändler.“ Den Boden an der Oestertalsperre zu bergen sei zu gefährlich, schließlich warne der Ruhrverband immer wieder davor, die Randbereiche zu betreten, sagt Bauamtsleiter Sebastian Jülich.

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