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Frau reißt Bus-Kennzeichen ab und schlägt auf Rückleuchten ein - Zwangseinweisung

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Die Frau riss das Kennzeichen des Busses ab.
Die Frau riss das Kennzeichen des Busses ab. © Frank Rumpenhorst

Nachdem ein Busfahrer einer Frau den Zutritt wegen ihres aggressiven Verhaltens verwehrt hatte, hat diese völlig die Beherrschung verloren. Erst riss sie die Motorhaube auf, dann das Kennzeichen ab und damit dann auf das Fahrzeug ein. Das hat jetzt erhebliche Folgen für sie.

Plettenberg - Zeugen alarmierten Donnerstagabend die Polizei zur Straße „Auf der Burg“. „Einer 26-Jährigen war dort der Zutritt zum Linienbus verwehrt worden, nachdem sie sich sehr aggressiv verhalten hatte“, schreiben die Beamten. Daraufhin, so schilderte der Fahrer später, habe sie die Motorhaube des Busses aufgerissen und sei anschließend ans Heck des Busses gegangen. „Dort riss sie das Kennzeichen ab und schlug auf die Rückleuchten ein. Sie ging mitsamt des Kennzeichens davon.“

Wenige Meter weiter beobachteten Zeugen, wie sie mit dem Kennzeichen auch die Motorhaube eines geparkten PKW traktierte., heißt es weiter im Polizeibericht Danach sei sie in ihre Wohnung verschwunden. „Polizeibeamte suchten die Frau dort auf und nahmen sie sowie das gestohlene Kennzeichen mit.“ Das Ordnungsamt und ein Arzt wiesen die Plettenbergerin in eine psychiatrische Klinik ein. Die Polizisten legten eine Anzeige wegen Sachbeschädigung vor.

Polizei erwischt mutmaßliche Schrottdiebe

Einen Tag später berichtet die Polizei von einem weiteren Vorfall: Demnach stehen zwei rumänisch-stämmige Männer aus Gelsenkirchen (45) und Herne (24) im Verdacht, Freitagnachmittag von einer Baustelle diverse Kabelreste entwendet zu haben. „Zeugen hatten den verdächtigen weißen Transporter samt der beiden Insassen gemeldet“, heißt es im Polizeibericht. „Eine Polizeistreife traf die beiden Verdächtigen noch am Tatort im Lehmweg an.“

Bei der Kontrolle fanden sie noch weiteren völlig ungesicherten Metallschrott auf der Ladefläche des VW Crafters. Die für die Abfuhr und Entsorgung erforderlichen Genehmigungen, zum Beispiel eine Reisegewerbekarte, hätten sie nicht vorweisen können. Die Beamten zeigten die beiden Männer unter anderem wegen versuchten Diebstahls und Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz an.

Nachdem der Metallschrott am Bauhof abgeladen wurde, ging die Fahrt zur Polizeiwache zur erkennungsdienstlichen Behandlung. Anschließend traten sie ohne Beute, dafür mit den Anzeigen, die Heimreise an.

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