Der schwebende Zebrastreifen im Oestertal

Über dieses Foto spricht ganz Plettenberg - aber ist es echt? Und wie ist es entstanden?

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Plettenberg - Man reibt sich schon etwas verwundert die Augen, wenn man dieses Bild betrachtet. Kinder hüpfen in der Straße Am Bauckhahn in Kückelheim über einen Zebrastreifen, der in der Luft zu schweben scheint. Ist das echt? Oder handelt es sich um eine Fotomontage?

Die Antwort lautet: Ja, dieses Foto ist tatsächlich echt. Was wie eine Mischung aus dem Cover des Beatles-Albums Abbey Road und einer Super-Mario-Welt erinnert, ist ganz einfach zu erklären: Die Kinder haben die mathematischen Kniffe der Fluchtpunktperspektive und der Vektorrechnung angewandt – eine Technik, die vor allem in der Renaissance verbreitet war.

Auf die Idee dazu hat sie der Anwohner Jan Müller gebracht. Müller ist Mathe-Lehrer am Rivius-Gymnasium in Attendorn und wollte etwas ähnliches nach den Ferien mit seinen Oberstufen-Schülern ausprobieren.

Und weil sich die Nachbarn ohnehin schon länger für die Kinder eine Verkehrsberuhigung gewünscht hatten, entstand die Idee für diesen 3D-Zebrastreifen, der einfach nur mit Kreide auf den Boden gemalt ist – und doch so aussieht, als würde er schweben...

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