Modernisierung dank Leader-Programm

Frischekur für Landemerter Dorfhalle

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Die Dorfhalle in Landemert (am rechten Bildrand) kann dank der Zuschüsse aus dem Leader-Programm umfangreich modernisiert werden.

Plettenberg – Die Euphorie ist groß in Landemert. Dank stattlicher Zuschüsse aus dem Leader-Programm können der Schützenverein und die Dorfjugend die Dorfhalle umfangreich modernisieren. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu im Überblick.

Was wird in der Halle umgebaut und modernisiert?

Geplant sind nach Aussage des Schützenvorsitzenden Helge Hessmer eine neue Thekenlandschaft in der Halle, eine altengerechte Toilettenanlage, eine neue Heizungsanlage, die nicht mehr wie bisher durch Öl, sondern durch erneuerbare Energien gespeist wird, und ein neuer Fußboden. „Der Holzboden muss nach knapp 50 Jahren mal erneuert werden“, begründet Helge Hessmer. Zwar habe man auch eine Wiederaufbereitung in Betracht gezogen, doch die Bretter seien teilweise inzwischen so dünn, dass eine Erneuerung deutlich mehr Sinn machen würde. Wenn diese Maßnahmen abgeschlossen sind, sollen auch noch die Wände gestrichen und die Beleuchtung ausgetauscht werden.

Wer kümmert sich um die Arbeiten?

Vieles wollen die Schützen und die Dorfjugend in Eigenleistung übernehmen. Für die professionellen Arbeiten sollen Handwerker aus dem Plettenberger Raum gewonnen werden.

Wann soll die Modernisierung der Dorfhalle beginnen?

Die Landemerter planen den Start noch in diesem Jahr. Im Winter sollen die Arbeiten beginnen und im ersten Quartal 2021 fortgeführt werden.

Was muss bis dahin noch erledigt werden?

Zunächst einmal warten die Verantwortlichen in Landemert nun auf den finalen Bescheid der Bezirksregierung über die Fördermittel. Dann müssen die Schützen die Maßnahmen auf ihrer Jahreshauptversammlung absegnen. Diese Versammlung soll innerhalb der nächsten zwei Monate stattfinden.

Wie hoch sind die Kosten?

Ursprünglich hatten die Landemerter mit Kosten in Höhe von 50 000 Euro kalkuliert, die sie mit Zuschüssen und Spenden aufbringen wollten. Das war zu Beginn der Planungen vor vier Jahren. Als man sich dann auf die Leader-Förderung beworben und den Zuschlag bekommen hatte, hatten die Verantwortlichen ganz neue finanzielle Möglichkeiten. Nun sind die Gesamtkosten auf 125 000 Euro angewachsen, weil davon nun zusätzlich zu den Ursprungsplänen Beleuchtung, Toilette, Anstrich und Heizung erneuert werden können. Von diesen 125 000 Euro werden wahrscheinlich rund zwei Drittel aus den Leader-Fördermitteln bezahlt. Damit liegen die Landemerter bei einem Eigenanteil von rund 42 000 Euro noch unter den ursprünglich geplanten 50 000 Euro.

Wer soll von der Modernisierung profitieren?

Das ganze Dorf. Vor allem Vermietungen werden dann noch attraktiver. Und auch die älteren Dorfbewohner dürfen sich dank der neuen Toilette darauf freuen, die Halle in Zukunft wieder sorgenfrei nutzen zu können.

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