Zuschuss für „Ising-Brücke“

+
Die rote Markierung zeigt die Stelle der geplanten Fußgängerbrücke über die Else.

Plettenberg - Manche Dinge brauchen einfach ein wenig Zeit: Sechs Jahre ist es her, dass CDU-Ratsherr Klaus Ising erstmals den Vorschlag zum Bau einer Fußgängerbrücke über die Else in die Diskussion brachte. Jetzt ist eine Umsetzung in Sichtweite.

Vor fünf Jahren wurde über den Vorschlag diskutiert, doch mit sieben zu vier Stimmen wurde der Antrag seinerzeit abgelehnt. Nun sieht es so aus, als könnte die „Ising-Brücke“ doch noch Wirklichkeit werden, denn der Parkdruck an der Kaiserstraße hat sich weiter verstärkt, nachdem der öffentliche Parkplatz neben der Metzgerei Steinhoff im Zuge des GWU-Neubaus wegfiel.

Und auch durch den Umbau des Real-Kaufhauses und die von der Stadt geplanten Parkplatz-Reduzierungen im Stadtkern ist die Parksituation nicht besser geworden. Daher sollen die rund 20 Parkplätze auf dem Standstreifen Am Wall durch die besagte Fußgängerbrücke besser erschlossen werden. Vom Standstreifen wäre man über die Brücke, die zwischen Schlieffenstraße und Victoriastraße installiert werden soll, schnell an der Kaiserstraße, wo die Parkplätze rund um den Postshop ebenfalls Mangelware sind.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 26 000 Euro. Da man die Maßnahme im Zuge des Innenstadtentwicklungskonzeptes (ISEK) verwirklichen will, winken Zuschüsse in Höhe von 18 000 Euro. Deshalb sollen nun im kommenden Jahr zunächst die Planungen für den Brückenbau durchgeführt werden, um diese dann mit Fördergeldern und einem städtischen Anteil von rund 10 000 Euro im Jahr 2019 zu bauen. In der nächsten Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses soll am Donnerstag, 30. November, um 17 Uhr im Sitzungszimmer 002 des Rathauses darüber diskutiert werden. 

Dabei dürfte es auch um eine mögliche Parkzeitbegrenzung am Wall gehen, die kritisch gesehen wird, da die Flächen mitunter auch von Feuerwehrleuten bei Einsätzen genutzt werden. Alles in allem zeigte sich Klaus Ising im Gespräch mit der Heimatzeitung gestern vorsichtig optimistisch, was den Brückenbau angeht: „Ich denke, dass es diesmal etwas werden könnte.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare