Firma in MK investiert in Coronakrise zweistelligen Millionenbetrag

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Die Bagger sind auf dem neuen Fastenrath-Gelände bereist aktiv

Plettenberg – Mitten in der Coronakrise röhren die Bagger auf dem früheren Gelände der Gesenkschmiede Vieregge-Elsethal am Lehmweg. Auf der seit längerer Zeit brach liegenden Fläche plant die Firma Fastenrath, die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet, ein neues Logistikzentrum.

Hintergrund ist nach den Angaben von Dr. Bernd Steeg, Technischer Geschäftsführer des Unternehmens, das stetig gewachsene Volumen an Kundenauslieferungen. 

„In den bestehenden Hallen am Lehmweg 14 sind wir jetzt an der Kapazitätsgrenze angekommen. Über 12 000 Tonnen werden von hier aus jährlich an Kunden im In- und Ausland verschickt“, sagt der Geschäftsführer und ergänzt: „Weiteres Wachstum ist nur mit einem neuen Gebäude realisierbar.“ Das neue Logistikzentrum werde auf der gegenüberliegenden Straßenseite zur bisherigen Fertigung entstehen. Es hat eine bebaute Fläche von 4100 Quadratmetern. In der neuen Halle finden neben Verpackung und Versand auch die optoelektronische Sortierung der gefertigten Muttern und Kaltfließpressteile Platz. 

 Die bestehenden Flächen werden weiter genutzt, doch der Neubau soll Raum bieten für zukünftige Entwicklungen. „Unser Logistikzentrum soll Ende 2021 den Betrieb aufnehmen. Wir investieren dafür einen zweistelligen Millionenbetrag“, verriet Steeg auf Anfrage unserer Zeitung. Begonnen habe das Bauprojekts mit der Neugestaltung des Mitarbeiterparkplatzes, der Mitte Juli seiner Bestimmung übergeben wurde. 

Auf der Brachfläche vor der Firma Fastenrath (oben links) entsteht bis Ende 2021 das neue Logistikzentrum.

„Leider konnten wir ihn nicht abschließend fertigstellen, weil die vorgesehene Erneuerung der Elsebrücke im Lehmweg noch ansteht. Für diese Maßnahme gestatten wir, dass der Straßenverkehr über einen Teil unserer Parkplatzfläche umgeleitet werden darf“, sagte Steeg.

 Zur Coronakrise und den daraus resultierenden Folgen bezog Thomas Kroyer, kaufmännischer Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens, Stellung. Der Absatzrückgang in der Automobilbranche und die Corona-Pandemie haben auch die Firma Fastenrath getroffen, die die Kapazitäten anpasste und deshalb freitags geschlossen hat. Belebung ist erkennbar „Vorübergehend mussten wir einen deutlichen Umsatzrückgang verkraften und Kurzarbeit anmelden. Mittlerweile ist zum Glück eine Belebung der Weltwirtschaft erkennbar, die sich auch bei uns positiv auswirkt. Die temporär negativen Entwicklungen führen aber nicht dazu, dass wir ein Verschieben der Investition erwägen“, so

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