1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Plettenberg

Firma im MK investiert in Zukunft: Verwaltung ist digitaler

Erstellt:

Von: Christos Christogeros

Kommentare

Das neue Altrad-Verwaltungsgebäude an der Adam-Opel-Straße wurde bereits Ende 2020 fertiggestellt.
Das neue Altrad-Verwaltungsgebäude an der Adam-Opel-Straße wurde bereits Ende 2020 fertiggestellt. © Gross

Genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgte der Umzug der Altrad-Verwaltung in das Gebäude an der Adam-Opel-Straße, könnte man meinen. Denn mitten in der Corona-Pandemie wurde die neue Verwaltung, die wesentlich digitaler ausgestattet sei als das ehemalige Gebäude an der Daimlerstraße, bezogen. Und das habe sich besonders positiv auf das Homeoffice ausgewirkt.

Plettenberg - Ende 2020 konnte die Firma Altrad ihr neues Verwaltungsgebäude beziehen. Ein Jahr zuvor, im November 2019, war der Spatenstich auf dem über 4 000 Quadratmeter großen Areal erfolgt. Hier entstand der rund 1 500 Quadratmeter große Neubau.

Geografisch gesehen gab es nur wenig Veränderungen, schließlich erfolgte der Umzug innerhalb Köbbinghausens. Im neuen zweistöckigen Gebäude habe sich dagegen einiges für das Team von Altrad verändert. Der neue Verwaltungssitz sei nicht nur größer, moderner, innovativer und ergonomischer geworden, sondern auch digitaler. Dies sei besonders in den letzten beiden Pandemiejahren ein enormer Vorteil gewesen.

„Durch das digitale Konzept, das mit dem Neubezug Einzug gefunden hat, konnten Homeoffice-Möglichkeiten problemlos umgesetzt werden und dank digitaler Besprechungsmöglichkeiten auch reguläre Abläufe eingehalten werden. Insbesondere in Zeiten von Corona ein wichtiges Tool, wenn Begegnungen von Angesicht zu Angesicht nicht immer möglich sind. Das gesamte Team hat sich schnell und nahezu reibungslos auf die neuen Möglichkeiten eingelassen, dafür sind wir sehr dankbar“, erklärt Emine Cosgun, Personalleiterin bei Altrad.

Eine optimierte Parkplatzsituation auf dem firmenzugehörigen Gelände ermögliche problemloses Parken zu jeder Tageszeit – seit Ende 2021 auch mit der Möglichkeit zur Nutzung der zwei installierten Wallboxen zum Laden von Elektroautos, die Mitarbeitern und Besuchern zur Verfügung stehen.

Einige Neuerungen hätten unmittelbare Vorteile geschaffen, andere habe man hingegen aufgrund von Corona noch nicht in Gänze nutzen können. Die Pandemie habe es nicht zugelassen, die neuen und modernen Schulungs- und Besprechungsräume sowie den großen Relaxraum für Pausenzwecke oder die große Küche, die zum gemeinsamen Kochen einlädt, wie ursprünglich geplant, zu nutzen. Dies habe sich mittlerweile geändert – mit den Lockerungen würden auch die Möglichkeiten des Zusammenkommens umso mehr angenommen, um die Zeit mit den Kollegen in lockerer Atmosphäre zu verbringen. Spielt das Wetter mal mit, luden auch der nahe gelegene Wald oder die Außenanlage, die Anfang diesen Jahres in Zusammenarbeit mit Garten und Landschaftsbauer Grusemann aus Herscheid begrünt wurde, zu einer Auszeit an der frischen Luft ein.

Allerdings verhinderte die Pandemie rund anderthalb Jahre lang die offizielle Einweihung des neuen Verwaltungsgebäudes von Altrad. Dies wurde jetzt mit dem immer wieder verschobenen Mitarbeiter- und Familienfest nachgeholt. „Wir freuen uns, mit unserer Mannschaft und den Familien nun endlich wieder zusammen sein zu können. Hinter uns liegen zwei veränderte Jahre, die uns allen viel abverlangt haben, umso mehr freuen wir uns mit allen heute hier feiern zu können“, sagten die Geschäftsführer Ralf Deitenberg und Ulrich Lawory.

Gemeinsam wurde auf dem Firmengelände an der Adam-Opel-Straße mit jede Menge Gegrilltem, Getränken, Musik und ganz viel Spiel und Spaß für Klein und Groß bis spät in die Nacht gefeiert. Besonderer Höhepunkt war der aus eigenem Gerüstmaterial selbst gebaute „Menschen-Kicker“.

Die Entscheidung, ein neues Verwaltungsgebäude in Köbbinghausen zu errichten, sei auch als klares Bekenntnis des Unternehmens zu Plettenberg zu verstehen. Die nach eigener Aussage zu den größten Gerüstherstellern Europas gehörende Firma dankt dabei explizit der Stadt Plettenberg, „die uns bei der Vermittlung eines Grundstücks unterstützt hat“, wie Geschäftsführer Deitenberg erklärt.

Seit 1962 hat das Unternehmen – einst unter dem Namen Plettac bekannt – seinen Sitz in Plettenberg. Hier möchte man auch nach eigener Aussage zukünftig wachsen und sich weiterentwickeln. Das dazugehörige Lager an der Daimlerstraße, das bereits Altrad-Eigentum ist, beantworte zusätzlich die Standortfrage. Denn die Nähe zum Plettenberger Lager und die Arbeitsplatz-Erhaltung hätten bei der Entscheidung, sich in Plettenberg zu vergrößern, besonders im Vordergrund gestanden.

Auch interessant

Kommentare