Dornröschenschlaf beendet

„Finest Fathers“ sorgen für gelungene Premiere im Festsaal Ochtendung

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Dass der Wonnemonat Mai nicht immer nur mit Musik aus den aktuellen Charts begrüßt werden muss, bewiesen die „Finest Fathers“. Mit ihrer Hardrock-Mischung begeisterte die Band nicht nur eingefleischte Fans, sondern auch Premieren-Zuhörer.

Plettenberg - Da war sie nun, die alternative Tanz-in-den-Mai-Feier: Rockklassiker mit der Band „Finest Fathers“ im Festsaal Ochtendung.

Betreiber Daniel Ochtendung möchte nach Jahren des Dornröschenschlafes Veranstaltungen im ehemals unter Holthauser Saal bekannten Saal wieder aufleben lassen, unter anderem die Tanz-in-den Mai-Veranstaltung. Dafür möchte er jedoch nicht in Konkurrenz zu den Feiern in der Oesterhalle oder in Köbbinghausen treten, vielmehr möchte er auch den Musikliebhabern fern von Schlagermusik und Pop eine Plattform bieten. 

Mit der Musik der Plettenberger Hardrock-Coverband „Finest Fathers“ sprach er gezielt die Personengruppe an, die mit der Musik von Deep Purple, Led Zeppelin, Billy Idol, Motörhead, Fury in the Slaughterhouse und anderen aufgewachsen ist oder diese Musikrichtung neu für sich entdeckt hat. 

„Natürlich ist es ein gewisses Risiko, so eine Veranstaltung mit Musik jenseits des Mainstreams anzubieten, doch die Band Finest Fathers hat sich seit fünf Jahren einen guten Ruf erarbeitet und hat ihre Fans der Rockmusik“, erklärte Ochtendung. Zufrieden zeigte er sich mit der Resonanz der ersten Veranstaltung dieser Art. „Nächstes Jahr werde ich wieder eine Tanz-in-den-Mai-Feier veranstalten. Es muss sich erst wieder etablieren, dass im Saal wieder so etwas stattfindet.“ 

Die Liebhaber handgemachter Musik mit treibendem Schlagzeug, einem Bass, der in den Magen geht, und Gitarren, die von klaren Harmonien bis Verzerrerklang die gesamte Bandbreite des Instruments und der Verstärkertechnik ausnutzen, kamen jedenfalls voll auf ihre Kosten. Ob das auch nach 30 Jahren überhaupt nicht angestaubte, dynamisch sehr lebendige „Ace od Spades“ von Motörhead oder das nahezu lyrische „Time to Wonder“ von Fury in the Slaughterhouse gerockt wurde, die Partygänger gingen mit und hatten großen Spaß. 

Ob auf der Tanzfläche später oder zwischen den Tischreihen, es wurde getanzt, gewippt, mitgesungen. Stimmen von Ersthörern der Rockband äußerten sich begeistert über die Qualität der Musik und der Songauswahl. „Jetzt habe ich so oft von euch gelesen und musste heute einfach kommen, um dies mit eigenen Ohren nachzuvollziehen. Ich bin schwer begeistert. Ihr habt mich richtig beeindruckt.“ 

In den Pausen und nach Ende des Finest-Fathers-Auftritts servierte DJ Pierre Baltins Tanzbares aus der Sparte Mainstream; er war zudem für die atmosphärische Bühnenbeleuchtung zuständig. Schon am kommenden Samstag, 5. Mai, bietet sich übrigens eine neue Gelegenheit, mit den Finest Fathers am Alten Markt abzurocken. Nach der Band Acoustic Hats und einem Samba-Intermezzo wird die Rockband den Abend der Plettenberger Woche beschließen.

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