Ungewöhnlicher Einsatz

Feuerwehr rettet Mann aus Gartenteich - Nachbar verhindert Schlimmeres

Ein Rettungswagen im Einsatz.
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Ein Mann ist in Plettenberg in seinen Gartenteich gefallen. Die Feuerwehr musste ihn aus dem eiskalten Wasser retten.

Am Samstagnachmittag musste die Feuerwehr Plettenberg zu einem ungewöhnlichen Einsatzort ausrücken: Ein Mann war in einen Gartenteich gefallen.

Plettenberg - Seinem aufmerksamen Nachbarn verdankt ein Plettenberger womöglich sein Leben. Am Samstag gegen 15.30 Uhr nahm ein Anwohner, der im Innenstadtbereich wohnt, untypische Bewegungen in dem Teich seines Nachbarn wahr. Daraufhin ging dieser sofort gucken und stellte fest, dass sein Nachbar, wie er selbst ein Mann im Seniorenalter, augenscheinlich in den Gartenteich gefallen sei.

Der aufmerksame Nachbar setzte sofort einen Notruf ab. Kurz zuvor löste der Patient über einen an seinem Handgelenk befestigten Hausnotrufknopf vermutlich ebenfalls einen Alarm aus.

Durch die Informationen des Nachbarn alarmierte die Kreisleitstelle die Plettenberger Feuerwehr mit dem Stichwort „TH-1 Person im Wasser“. Zusätzlich zur hauptamtlichen Wache und dem Rettungsdienst, wurde die ortsansässige Löschgruppe Stadtmitte alarmiert, sowie die Löschgruppe aus Ohle, die unter anderem auch für die Wasserrettung spezialisiert ist.

Feuerwehr Plettenberg rettet Mann aus Gartenteich - Nachbar verhindert Schlimmeres

Bei dem gemeldeten Stichwort rüstet sich der Angriffstrupp der Wache auf der Anfahrt direkt im HLF mit einem Überlebensanzug aus. Dieser dient bei Eisunfällen und Wasserrettungen bei niedrigen Temperaturen bei denen Verunglückte schnelle Hilfe benötigen, um lebensgefährliche Unterkühlungen und das Ertrinken zu vermeiden. Die Einsatzkraft wird durch den Anzug vor Nässe und Kälte geschützt und kann somit den Verunglückten retten. Durch eine Einweiserin wurde die Besatzung des HLF der Wache direkt in den Garten geleitet. Die Meldung des Anrufers bestätigte sich.

Mit einem solchen Überlebensanzug rüstet sich die Feuerwehr für die Wasserrettung aus.

Der Patient, der wach und ansprechbar war, lag in seinem Gartenteich. Dort wurde er durch zwei Personen (Nachbar und eine Pflegedienst Mitarbeiterin), die außerhalb des Teiches standen, mit dem Kopf über Wasser gehalten. Mit einem Sprung in den Teich rettete der Angriffstrupp in Zusammenarbeit mit dem Einsatzleiter die Person aus dem eiskalten Wasser.

Die Besatzung der Drehleiter unterstütze den Rettungsdienst bei der Vornahme des medizinischen Equipments und unterstütze beim Transport des Patienten bis zum Rettungswagen. Womit er dann ins Plettenberger Krankenhaus verbracht wurde. Die mitalarmierten Löschgruppen konnten aufgrund des schnellen Eingreifens ihre Einsatzfahrt abbrechen. Die hauptamtliche Wache rückte gegen 16 Uhr wieder ein.

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