Alarm in Plettenberg

Feuerwehr im Dauer-Einsatz in Industriebetrieben

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Symbolbild

[Update, 13.31 Uhr] Die Feuerwehr Plettenberg rückte am Freitagabend zu einem Industriebetrieb an der Herscheider Straße aus. Dort war eine Produktionshalle verraucht.

Die Plettenberger Feuerwehr hatte am Freitag viel Arbeit. Neben dem fast vierstündigen Brandeinsatz in einem Industriebetrieb in der Daimlerstraße und der automatischen Feuermeldung in der Vier-Täler-Schule erreichten die Feuer- und Rettungsleitstelle im Verlauf desr Freitagabends zwei weitere Brandmeldungen.

Gegen 18 Uhr wurde der Brand eines Mülleimers am Kilian-Kirchhoff-Damm in Eiringhausen gemeldet. Mit einem Kleinlöschgerät (sogenannte Kübelspritze) löschten die ausgerückten Kräfte der Feuer- und Rettungswache den aus noch ungeklärter Ursache in Brand geratenen Mülleimer ab.

Gegen 21.50 Uhr dann erneuter Alarm für die Einheiten Feuer- und Rettungswache, Holthausen und Oestertal. "Rauchentwicklung aus Gebäude" in einem Industriebetrieb in der Herscheider Straße lautete die Meldung der Feuer- und Rettungsleitstelle gegenüber den ausgerückten Feuerwehrkräften aus Plettenberg.

Und tatsächlich fanden die Wehrleute eine stark verrauchte Produktionshalle vor. Dennoch gab es glücklicherweise kein Schadenfeuer, sondern produktionsbedingt heiße Teile waren mit Öl in Verbindung gekommen und hatten zu der Rauchentwicklung geführt.

Nach einer kurzen Kontrolle der Feuerwehr unter Atemschutz wurde ordentlich durchgelüftet, bevor diese gut 20 Minuten später wieder in ihre Standorte einrücken konnte. Zur Höhe von möglicherweise entstandenen Sachschäden kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen. Verletzt wurde niemand.

Nächster Einsatz am Samstag

Auch am Samstag gab es keine Ruhe: Die aufgrund eines Entstehungsbrandes in einem Schaltschrank ausgelöste Brandmeldeanlage eines Industriebetriebes in Bremcker Linde rief am Samstagmittag gegen 12 Uhr die Feuerwehr auf den Plan.

Eine in einem Schaltschrank integrierte Löschanlage schaffte es noch vor Eintreffen der Einheiten Feuer- und Rettungswache und Holthausen, den Kleinbrand abzulöschen. Die Einsatzkräfte fanden nach dem Öffnen des Schrankes einen überhitzten Spannungsgenerator vor, welcher durch einen betriebsseitig hinzugezogenen Elektriker stromlos geschaltet werden konnte.

Durch den Eingriff der Löschanlage konnte der Brand auf den Spannungsgenerator begrenzt werden. Bereits nach einer halben Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder zurück in ihre Standorte einrücken. Verletzt wurde niemand. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

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