Tierische Rettungsaktion

Feuerwehr Plettenberg rettet Reh vor dem Ertrinken

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Plettenberg - Zu einer dramatischen Tierrettung musste die Feuerwehr am Montagmorgen ausrücken. Ein Reh trieb panisch im Gewässer des Obergrabens der Lenne.

Die erste Meldung habe zunächst unkritisch geklungen, teilte die Feuerwehr mit. Ein Reh sollte im Bereich des Lennewehrs in Plettenberg- Elhausen landseitig feststecken und könne sich nicht mehr selbst befreien. 

Kurz vor 8 Uhr trafen die Kräfte der Feuer- und Rettungswache im gemeldeten Bereich ein, ausgerüstet mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Gerätewagen. Nach kurzer, zunächst erfolgloser Suche der Einsatzkräfte im Bereich der Wehranlage, wurden die Retter der Feuerwehr schließlich fündig. 


"Das Reh war wohl zwischenzeitlich in das Gewässer des Obergrabens der Lenne gefallen und trieb panisch in Richtung Teindeln. Die Strömung aufgrund von Niederschlägen der letzten Tage, machte es dem hilflosen Tier nicht leicht, entsprechenden Auftrieb zu behalten", so die Feuerwehr.

Feuerwehrmann zieht Reh ans Ufer

Die Rettungskräfte rüsteten sich mit einem Kälte- und Überlebensanzug sowie Schwimmwesten aus. Eine Feuerwehreinheit aus Ohle, die neben weiterer Schutzausrüstung für Einsätze in und auf Gewässern auch über ein Boot verfügt, wurde nachalarmiert. Auch ein hinzugerufener Jäger bot seine Hilfe an. 

Durch Leinen gesichert folgten die Retter schließlich dem abtreibenden Tier entlang der beiden Uferböschungen. Als sich das schwimmende Reh in Nähe des Uferbereiches befand, gelang es einem Feuerwehrmann durch einen beherzten Griff das ohnehin schon geschwächte Reh ans Ufer zu ziehen. 

Nach einer kurzen Erholungsphase durften die Retter das unverletzte Tier wieder in die freie Wildbahn laufen lassen.

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