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Feuerwehr im Einsatz: Unklare Rauchentwicklung in Industriegebiet

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Von: Johannes Opfermann, Christos Christogeros

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Rauch über der Firma STP.
Rauch über der Firma STP. © Opfermann

Wegen der Rauchentwicklung in einem Industriebetrieb musste die Feuerwehr ins Industriegebiet Plettenberg-Köbbinghausen ausrücken. Etwa zwei Stunden war ein Großaufgebot im Einsatz.

[Update 15.24] Plettenberg - Um kurz vor 13 Uhr war ein Großaufgebot der Feuerwehr ins Industriegebiet Plettenberg-Köbbinghausen ausgerückt. Grund war eine unklare Rauchentwicklung bei der Firma Schmiedetechnik Plettenberg.

Kräfte der Feuer- und Rettungswache sowie der Löschgruppen Stadtmitte, Holthausen und Oestertal waren im Einsatz - insgesamt etwa 40 Feuerwehrleute. Rettungswagen und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Verletzte gab es glücklicherweise nicht bei dem Brand, wie Lisa Vedder, Pressesprecherin der Plettenberger Feuerwehr, mitteilt.

Der Rauch, der aus einer Schmiedehalle der Firma Schmiedetechnik Plettenberg (STP) aufstieg, war schon von weitem zu sehen. „Die komplette Halle war bei Eintreffen verraucht. Wir haben zügig mit Lüftungsmaßnahmen begonnen“, berichtet Vedder, die selbst im Einsatz war und zu einem Trupp gehörte, der unter Atemschutz in die Halle vorging.

„Es waren schwierige Löscharbeiten, weil es im Bereich einer Maschine in einem Schacht gebrannt hat“, sagt sie. Noch ist unklar, was genau in dem Schacht den Brand verursacht hatte. „Für die Löschmaßnahmen mussten Teile der Maschine erst demontiert werden“, erklärt Vedder die Herausforderung bei dem Einsatz, der alles in allem gut zwei Stunden dauerte. Danach konnten die Einsatzkräfte den Rückweg in die Gerätehäuser antreten, zuletzt war noch ein Fahrzeug der Wache an der Firma, um das kontaminierte Einsatzmaterial abzuholen.

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