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Waldbrand in der Bommecke: „Eine Materialschlacht“

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Von: Georg Dickopf

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Ein verschmortes Stück C-Rohr, das zwischenzeitlich zurückgelassen werden musste, als eine Feuerwand auf die Einsatzkräfte zukam.
Ein verschmortes Stück C-Rohr, das zwischenzeitlich zurückgelassen werden musste, als eine Feuerwand auf die Einsatzkräfte zukam. © Dickopf

Als am Dienstagabend um 20 Uhr in den Nachrichten die Tagesschau lief, lautete für die Plettenberger Einsatzkräfte das erlösende Stichwort: „Feuer aus“. Nach einem mehr als 30-stündigen Einsatz war der Waldbrand im Bommecketal gelöscht und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Plettenberg - Am Dienstagnachmittag waren noch einzelne Brandstellen an Baumstümpfen entdeckt worden, die nachgelöscht werden mussten.

Am Mittwoch inspizierten Mitglieder der Feuer- und Rettungswache dann noch einmal die Brandstellen im Bommecketal, ehe schließlich das große Aufräumen begann. Im Hinterhof der Feuer- und Rettungswache wurden die großen Wasseraufstelltanks zum Trocknen ausgebreitet, neben drei Containern voll benutzter und rußverschmierter Schläuche, geschmolzenen Schlauchkörben und von der Hitze verformten C-Rohren.

„Das war schon eine Materialschlacht“, befand Brandamtmann Klaus Neugum mit Blick auf den zweitägigen Einsatz, bei dem alle Löschgruppen eingebunden waren. Er hofft, dass jetzt ein wenig Ruhe einkehrt, auch wenn es am Abend zuvor eine brennende Hecke in Oesterau und einen weiteren Fehlalarm am Tanneneck gab.

„Dort werden gerade trockene Fichten zu Hackschnitzeln verarbeitet, was viel Staub verursacht“, so Neugum. Und genau dieser Staub lasse aufmerksame Bürger zum Hörer greifen. „Die Bürger sind nach den ganzen Waldbränden schon sensibler geworden“, findet Neugum, der das aber durchaus positiv bewertet.

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